(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Rohöl wogte heute gleichermaßen wenig nach oben und unten, stattdessen ging es bei den heimischen Heizölnotierungen deutlicher bergab. Ein etwas ruhigeres Ägypten, aber auch eine äußerst schwache inländische Nachfrage sorgten zum ersten Mal sei über einer Woche für Abschläge.
Die Rohölnotierungen dümpelten heute nach den starken Verlusten vom Freitag vor sich hin. Nordseeöl (Brent) bewegte sich oberhalb der 100-Dollar-Grenze, gewann kaum nennenswert hinzu. US-Leichtöl (WTI), derzeit massenhaft verfügbar, verlor ebenso verschwindend wenig, rutschte jedoch unter die 89-Dollar-Grenze. Analysten sehen jedoch keinen dauerhaften Abwärtstrend und vermuten durch die politische Krise im Maghreb eine solide Absicherung der Preise nach unten.
Einmal mehr werden sich die Preise also nach den Finanztiteln richten. Und die hatten es zum Wochenanfang in sich. Anleger misstrauen zunehmend den Schellenländern, fürchten dort eine überhitzte Wirtschaft und einen radikalen Zusammenbruch. Deswegen zieht es das Geld massenhaft in die Alte Welt. Der Dax kletterte so hoch wie seit 25 Monaten nicht mehr. Die Europäer hatten daran keinen Anteil. In Deutschland fielen die Auftragseingänge mehr als erwartet, zudem macht sie wieder Angst vor der Schuldenkrise breit. Für den Euro bedeutete das nichts Gutes. Er wurde nur noch knapp über 1,35 US-Dollar gehandelt – 1 Cent weniger als heute Morgen.
Die schwächelnde europäische Währung konnte allerdings auch nicht verhindern, dass es heute für Heizölkunden zum ersten Mal seit vorvergangenen Freitag Abschläge gab – wenn auch bei äußerst mageren Umsätzen, wie der Handel meldete. Der bundesdurchschnittliche Preis fiel, wie von brennstoffspiegel.de heute Morgen prognostiziert, um 20 Cent auf 79,35 Euro pro 100-Liter-Partie (bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern. Dennoch bleibt Heizöl so teuer wie noch nie in einem Februar. Hier dazu die Zahlen vom jeweils 7. Februar der Vorjahre:
2006 – 61,61 Euro,
2007 – 54,91 Euro,
2008 – 68,81 Euro,
2009 – 52,90 Euro,
2010 – 59,73 Euro.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website
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Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal
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Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel
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