(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Fast schien es schon so, als kenne der Ölpreis auch in dieser Woche keinen anderen Weg mehr, als den nach oben. Der schwache Dollar war der hauptsächliche Grund dafür, dass viele Anleger ihr Geld in den Rohstoff Öl investierten. In der Folge stiegen die Rohstoffpreise deutlich. Gestern Abend folgte erstmals nach zwei Wochen wieder ein Preisverlust. Heute Morgen wurden die Kontrakte um fast 2,50 Dollar niedriger gehandelt als am Donnerstagmorgen. US-Leichtöl (WTI) lag damit bei rund 81,50 Dollar, Nordseeöl (Brent) bei 83,50 Dollar.
In einer nach Ansicht von Analysten stark überkauften Lage hatten Gewinnmitnahmen eingesetzt, während automatische Verkäufe den Abwärtstrend beschleunigten. Weitere Verluste heute Mittag wurden nach Eröffnung des Parketthandels in New York wieder wett gemacht, sodass die Preise sogar über die Werte von heute Morgen kletterten.
Dennoch schätzen Experten das Preisniveau weiter als zu hoch ein. Die hohen Lagerbestände und frei verfügbaren Produktionskapazitäten sowie das Risiko einer weiteren Aufweichung der Quotendisziplin durch die OPEC-Produzenten sprächen gegen ein dauerhaftes Verweilen des Ölpreises oberhalb von 80 US-Dollar, so Rohstoff-Fachleute der Commerzbank. Erst bei einem nachhaltigen Sinken der Lagerbestände sei mit einem gefestigten Preisgefüge bei 80 Dollar zu rechnen.
Durch den Preiseinbruch von gestern konnten sich die Heizölverbraucher kurz vor dem Wochenende über deutlich niedrigere Bezugskosten freuen. Nach Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau gewährte der Handel heute Abschläge in Höhe von 1,09 Euro pro 100-Liter-Partie, der Preis liegt nun bei 67,77 Euro. Dieser Wert spiegelt den Bundesdurchschnitt bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL wider. Bei der vollen Liefermenge bedeutet das einer Ersparnis von immerhin 35,97 Euro gegenüber gestern. Verglichen mit dem Wochenausgangswert von 69,17 Euro pro 100 Liter wurde eine Heizöllieferung sogar um 42 Euro günstiger.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.
Frank Urbansky
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