(openPR) Der Bevölkerungswandel teilt Deutschland in künftige Gewinner- und Verlierer-Regionen. Kommunen und Wohnungsunternehmen müssen daher grundlegend umdenken.
Köln, 4. Februar 2011 – Die demografische Entwicklung trifft die ländlichen Regionen und die Gegenden mit alten Industrien besonders hart. Dort müssen die Kommunen ihre Flächenausweisungspläne überprüfen. Über Analysen und Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen berichtet das Fachmagazin immobilienmanager in seiner aktuellen Ausgabe 1/2-2011.
Ein Beispiel für eine schrumpfende Region ist der Hochsauerlandkreis. Er verliert bis 2030 voraussichtlich zwölf Prozent seiner Einwohner. Das müssen die Kommunen bei ihrer Baulandausweisung berücksichtigen, denn dort werden immer weniger Menschen im Alter von 25 bis 49 Jahren leben – dies ist die Altersgruppe, die für die Eigentumsbildung besonders relevant ist. Schon heute stehen geplante Baugebiete und Infrastrukturmaßnahmen auf dem Prüfstand.
Auf der anderen Seite stehen die Gewinnerregionen entlang des Rheins. Dort werden Wohnungen ein knappes Gut bleiben. Die Stadt Düsseldorf bereitet sich darauf mit ihrem Stadtentwicklungskonzept 2020+ vor, um die Zahl der neu errichteten Wohneinheiten pro Jahr um rund 70 Prozent zu steigern. Ein weiterer Weg zur Schaffung zusätzlicher attraktiver Wohnungen ist die Modernisierung angejahrter Bestände.
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