(openPR) Knackige Getreideschalen für Events aller Art / Überregionaler Vertriebsstart / Glück der zweiten Chance: Der lange Weg einer sächsischen Erfindung / Internationale Lizenzvergabe geplant / Aufbau eines mobilen Snackkonzeptes
DRESDEN (13.06.05) – Die essbare Getreideschale "Füllett" kommt wieder in aller Munde: Das verzehrbare Geschirr - nach einem international patentierten Backverfahren aus Weizen- und Roggenmehl hergestellt - soll von Dresden aus seinen Siegeszug antreten. Mitte Juni 2005 startet eine bundesweite Vertriebsoffensive für die knackige Backware. "Wir haben eine wichtige Etappe bewältigt", sagt Marion Thiele, geschäftsführende Gesellschafterin der Füllett GmbH (Dresden). Nach fast drei Jahren Zwangspause wegen Kapitalmangels der Projektgesellschaft hat die Füllett GmbH im März 2005 mit vier Mitarbeitern die Produktion wieder aufgenommen.
Die knusprigen Getreideschalen in drei Größen (0,05 l, 0,1 l, 0,25 l) eignen sich zum Befüllen mit heißen und flüssigen Speisen, zum Mit- oder Überbacken in Mikrowelle, Herd oder Grill. Als Suppenschale ist sie mehrfach nachfüllbar. Die Formbackwaren lassen sich auf grund langer Standzeiten bei kalten und warmen Büffets für Salate, Desserts, Soßen und Fingerfood verwenden.
Patentiertes Kompressions-Schrittbackverfahren
Der Dresdner Füllett-Erfinder Wolfgang Linke hat ein neuartiges, international patentiertes Kompressions-Schrittbackverfahren zur Herstellung des essbaren Tafelgeschirrs entwickelt. Ein Festteig wird in zwei Backplatten in mehreren Schritten bei einer Temperatur von 180 Grad Celsius zu Schalen geformt und komprimiert. Daraus resultiert die hohe Dichte des Produktes.
Zielgruppen für das Füllett sind die mobile und stationäre Gastronomie (Catering, Bordverpflegung, Gaststätten und Hotels, Freizeitgastronomie und Imbissbereiche). Das tiefkühlfähige, knusprige Backprodukt ist als Basis für neue Snackprodukte der lebensmittelverarbeitenden Industrie geeignet. Die Nachfrage privater Endverbraucher sollen Metzgerei- und Bäckereiketten abdecken. "Das Füllett ist als essbares Geschirr bei Events aller Art eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Einweggeschirr und spart die Kosten für Mehrweggeschirr", sagt Marion Thiele.
Der lange Weg einer sächsischen Erfindung
Bereits 1996 wurde das erste deutsche Patent für Füllett angemeldet, weitere nationale und internationale Patente für Produkt und Verfahren wurden mit einem Forschungsaufwand von rund 350.000 Euro, davon 120.000 Euro Fördermittel, entwickelt. Das Füllett wurde in den Jahren 2001/2002 mit positiver Resonanz auf internationalen Fachmessen vorgestellt. Die 1998 gegründete Cater–Back GmbH stellte 2002 die Produktion mangels Eigenkapital ein. Gegen Ende 2004 ergab sich für die Erfinder nach über zwei Jahren intensiver Suche das Glück der zweiten Chance: Mit einem Investor wurde die Füllett GmbH gegründet. Das Vorhaben wurde im Rahmen der Technologieförderung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ERFE) 2000 - 2006 und mit Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert.
Internationale Vermarktung
Mittelfristiges Ziel ist die internationale Vermarktung der Technologie über Lizenzvergabe. Die Produktidee soll Basis für ein mobiles Snackkonzept nach dem Franchise-System sein.
Weitere Infos: "www.koenig-online.de/pressezentrum/fuellett/fuellett.htm"
Füllett GmbH
Marion Thiele, geschäftsf. Gesellschafterin
Bärensteiner Str. 16
D-01277 Dresden
Telefon +49 (0) 3 51 / 31 90 56 05
Telefon +49 (0) 3 51 / 31 90 56 06
E-Mail:
Internet: www.fuellett.de












