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Computerspiel-Abhängigkeit: Möglichkeiten der Prävention nutzen

20.01.201108:40 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Etwa drei Prozent der Jungen im Schulalter sind von elektronischen Medien abhängig. Tendenziell nimmt das Suchtverhalten zu. Eltern und Lehrer nutzen ihre Möglichkeiten zur Prävention jedoch kaum; Ratlosigkeit und Hilflosigkeit überwiegen. Dr. Dorothee Mücken (Köln) und Kollegen skizzieren Herausforderungen einer sorgfältigen Vorbeugung - speziell bei Jungen:

- Mit den Medien und ihrer Wirkungsweise auseinandersetzen; das Ziel ist, eine kritische Handlungskompetenz zu vermitteln, ein Gefühl von ´ich weiß, wie es funktioniert´. Dazu gehört auch, dass die Schüler merken, was passiert, wenn z.B. zuviel fern gesehen oder zu lange mit dem Handy telefoniert wird.

- Durchschauen, wie Medien die Realität verzerren und Nutzer manipulieren

- Reflektiert, sensibel, bewusst Medien selektieren und Risiken wahrnehmen

- Ich-Identität stärken; durch den geringen, aber gezielten Einsatz elektronischer Medien in der Arbeit mit Jungen im Gruppengefüge werden soziale Kompetenzen und die aktive Auseinandersetzung mit der realen Umwelt gefördert

Das wertschätzende, empathische Vorgehen von Eltern und Lehrern schafft einen positiven Rahmen für die Auseinandersetzung mit eventuellem Problemverhalten. Die wichtigste Ausgangsüberlegung bleibt dabei immer: Welche Neigungen und Interessen hat der Junge, die er in einem aktiven Freizeitverhalten verwirklichen kann?


Dorothee Mücken, Annette Teske, Florian Rehbein, Bert te Wildt (Hrsg.):
Prävention, Diagnostik und Therapie von Computerspielabhängigkeit
Pabst, Lengerich/Berlin, 2010, 228 Seiten, ISBN 978-3-89967-608-2

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