(openPR) HANNOVER, DEN 7. JULI 2008:
Der Diplompädagoge und Jugendschützer Gerald Jörns hat heute auf dem WebMontag in Hannover eine Projektskizze zu einem neuen hannoverschen Diskussionstreffpunkt zum Thema Computerspiele vorgestellt.
Das Computerspiel-Forum lehnt sich in der Umsetzung an die WebMontage an. So sollen über die Internetadresse http://www.computerspiel-forum.org der Termin, der Ort und die Themen des Computerspiel-Forums abgesprochen werden, die am jeweiligen Abend diskutiert werden können. Langfristig könnten aus den Abendveranstaltungen auch Tage werden. Wie bei einem WebMontag inzwischen üblich können sich Interessierte melden, wenn sie einen Vortrag zu einem relevanten Thema halten möchten. Besucher können die Veranstaltung kostenfrei nutzen. Im Vordergrund der Abende sollen dabei zeitlich begrenzte Vorträge stehen.
Abweichend zum Konzept des WebMontags möchte Gerald Jörns immer einen Hauptreferenten einladen, wobei der Hauptvortrag nicht immer das Kernthema der Veranstaltung widerspiegeln muss. Angestrebt ist wie beim WebMontag ein bunter Mix von interessanten Themen.
Jeder kann vortragen
Gerald Jörns zeigte anhand von Überschriften ein Themenspektrum auf. So kann über die „Faszination der Computerspiele“ ebenso referiert werden wie über die „Rolle des virtuellen Todes“. Der Vortrag „Alles Sucht“ könnte ebenso neben einem Vortrag über „Mein Lieblingsspiel“ stehen. Vertretern der Gamesbranche steht das Forum ebenso offen gegenüber, wenn sie beispielsweise über die Rolle des Publishers in Deutschland referieren wollen. Spannend dürfte auch ein Beitrag eines Gameentwicklers oder der Ausbildungsstätte „Games Academy“ sein. „Willkommen sind auch seriöse wissenschaftliche Vorträge, auf einseitige Gewaltthesen-Populisten wollen wir eher verzichten“, unterstrich Jörns während der Vorstellung der Projektskizze seine Absichten. Jugendschutz und Computerpädagogik kann eine Rolle spielen, aber ist nach Auffassung von Jörns nicht Bedingung für einen Vortrag und entspricht auch nicht seiner Absicht.
Das Konzept des Computerspiel-Forums sieht Gerald Jörns eher als Beitrag von selbstorganisierter Bildung, wobei der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen soll. Es kann auf den Veranstaltungen des Computerspiel-Forums also auch gespielt werden. Aber es soll keine Plattform des eSports werden und es ist auch nicht beabsichtigt, LAN-Partys zu veranstalten. Vorträge zu diesem Thema und Demonstrationen sind dagegen willkommen.
Ganz ohne Mitstreiter und Sponsoren wird das angestrebte Konzept nicht umzusetzen sein. Auch aus diesem Grund stellte Gerald Jörns das Konzept auf dem WebMontag in Hannover vor. Er hofft auf tatkräftige Unterstützung für die nötige PR-Arbeit sowie bei der Gestaltung eines Logos und einer website. Wenn sich dann noch Sponsoren finden oder öffentliche Fördermittel bewilligt werden, könnten die Hauptreferenten sogar angemessen bezahlt werden.
Für das Computerspiel-Forum ist zunächst ein Termin alle zwei Monate vorgesehen, wobei sich der Diplompädagoge auch kürzere Abstände vorstellen kann. Ein erstes Vorbereitungstreffen wird noch im Juli 2008 stattfinden.
Das Computerspiel-Forum ist das erste Projekt in Hannover für den Herbst 2008. In den nächsten Monaten möchte der Diplompädagoge Gerald Jörns noch einige weitere Computerspielprojekte initiieren, um in Hannover auch im computerpädagogischen Bereich Position zu beziehen und eine konkrete Hilfe anzubieten. Gerald Jörns würde sich freuen, wenn auch andere Städte diesem Beispiel folgen würden. „Pädagogik und Bildung müssen sich mehr niedrigschwellige Angebote einfallen lassen. Mit verschulten Bildungskonzepten erreichen wir keine breite Öffentlichkeit“, so Jörns.
Gerald Jörns ist Diplompädagoge und seit 1994 als Lehrbeauftragter an der FH-Hannover sowie im präventiven als auch gesetzlichen Jugendschutz tätig. Seit 1995 ist er USK-Gutachter. Als selbständiger Referent und Berater erarbeitet Gerald Jörns Konzepte zum Jugendmedienbildung. Dazu bietet er Vorträge, Workshops oder Seminare an. Als freier Journalist veröffentlicht Gerald Jörns regelmäßig Artikel zur modernen Mediennutzung. – Ende –













