(openPR) Flächenumsatz ein Drittel über Vorjahresergebnis – Leerstand stabilisiert sich
• Büroflächenumsatz lag mit ca. 475.000 m² mehr als 33 % über Vorjahresniveau
• Spitzen- und Durchschnittsmiete stiegen leicht auf 36,00 EUR/m² bzw. 19,50 EUR/m² an
• Leerstand stabilisierte sich bei 17,0 %
Der Büroflächenumsatz in Frankfurt legte im vergangenen Jahr um ein Drittel gegenüber dem Vorjahresergebnis zu. Damit setzte sich die zur Jahresmitte einsetzende Dynamik fort und nahm zum Jahresende sogar noch zu. „Die beiden größten Transaktionen des Jahres wurden in der zweiten Jahreshälfte erfolgreich abgeschlossen, darunter die Anmietung von knapp 40.000 m² durch die ING Diba“, berichtet Marco Mallucci, Director Office Agency und bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Frankfurt. Auch viele andere der Vermietungen ab 5.000 m² erfolgten im 2. Halbjahr, mehrheitlich allerdings schon im 3. Quartal. Letztendlich lag der Flächenumsatz am Ende des Jahres etwa ein Drittel über dem Ergebnis des Vorjahres. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 475.000 m² vermietet oder von Eigennutzern neu belegt.
Auch die Mieten profitierten von der gestiegenen Flächennachfrage. Zwar blieb ein deutlicher Anstieg des Mietniveaus aus, dennoch lagen zum Jahresende sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete knapp 3 % über ihrem jeweiligen Vorjahreswert. Die Spitzenmiete stieg auf 36,00 EUR/m² an und profitierte von einigen hochpreisigen Vermietungen im OpernTurm. Die Durchschnittsmiete notierte zum Jahresende bei überdurchschnittlich hohen 19,50 EUR/m², was nicht zuletzt auf den großen Anteil der zentralen Büroteilmärkte am Gesamtflächenumsatz zurückzuführen ist.
Auch der Leerstand stabilisierte sich im letzten Quartal und stieg erstmals seit etwa zwei Jahren nicht weiter an. Zum Jahresende 2010 betrug die Leerstandsquote 17,0 % und lag damit zwei Prozentpunkte über dem Wert zwölf Monate zuvor. Damit dürfte der Höhepunkt zwar überschritten sein, ein signifikanter Leerstandabbau ist angesichts von etwa 250.000 m² Bürofläche, die im laufenden Jahr voraussichtlich neu auf den Markt kommen, allerdings auch 2011 nicht zu erwarten.
Im Hinblick auf den Vermietungsmarkt ist von einer weiter steigenden Dynamik auszugehen, zumal sich die für Frankfurt besonders wichtige Finanzbranche von den Folgen der weltweiten Finanzkrise weitgehend erholt zu haben scheint. Realistisch ist daher für 2011 ein Flächenumsatz auf dem Niveau des Vorjahres, da 2010 maßgeblich von der Eigennutzertransaktion der EZB geprägt war und eine weitere Transaktion dieser Größenordnung im Jahr 2011 voraussichtlich nicht erfolgen wird.




