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Gefahr durch Nano: SCHADSTOFF-PARTIKEL IN DER ATEMLUFT

22.12.201017:17 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gefahr durch Nano: SCHADSTOFF-PARTIKEL IN DER ATEMLUFT

(openPR) Nano-Atome oder Moleküle kann man weder mit dem Auge erkennen, noch riechen oder schmecken. Deshalb empfinden wir sie nicht als Bedrohung, obwohl sie nicht nur die Atemluft verpesten. Der Wissenschaftler Dr. Howard von der Universität Liverpool: „Wenn normalerweise unschädliche Materialien in ultrafeine Teilchen zerlegt werden, kann unser Stoffwechsel sie nicht mehr verarbeiten. Sie wirken dann toxisch, also gesundheitsgefährdend. Nanoteilchen dringen problemlos in Atemwege und Lungenbläschen ein, ins Blut, in Zellen und Gewebe.“ Typisch dafür sind Dieselruß und Feinstäube aus Fahrzeugen, Industrie und Landwirtschaft, die in Deutschland jährlich 65 000 Todesopfer fordern.

Durch das Zerkleinern von Mini-Substanzen zu Nanoteilchen entstehen neue Werkstoffe und Lebensmittelbestandteile, die großen Schaden anrichten können. Laut Bundesanstalt für Materialforschung zählen z. B. Laserdrucker und –kopierer zu den schlimmsten Nano-Giftschleudern. Pro bedruckter Seite werden bis zu einer Milliarde Nano-Partikel emittiert, meist massenweise begleitet von hochkritischen Toxinen wie Nickel, Kobalt, Quecksilber, Blei, Kupfer, Benzol oder Phenol. Deklariert werden müssen Nanoteilchen praktisch nicht, sie reichern sich unkontrolliert als allergene Schwebeteilchen in der Luft an, provozieren Asthma, Allergien und andere Krankheiten. Inzwischen werden Nano-Moleküle in großem Stil in unzähligen Gebrauchsgegenständen eingesetzt: in Kosmetika, Sonnenschutzmitteln, Zahnpasta, Ketchup, Lebensmittelverpackungen, Nahrungszusätzen, Speisesalz (als Rieselhilfe), Medikamenten, Lacken, Klebern, Farben oder Haushaltsreinigern.

Antimikrobielle Nano-Beschichtungen (z. B. in T-Shirts, Socken, Sport- und Freizeitkleidung) sind nicht nur schädlich, sondern schlicht überflüssig, erklären Fachleute, viele Parasiten werden dagegen resistent. Professor Daschner vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene an der Universität Freiburg: „Die Folge können unter anderem Hautkeime und Schädigungen der empfindlichen Hautflora sein.“ Expertentipp: „Beim Einkauf stets nachfragen, ob das Produkt nanofrei ist. Zuhause oder im Büro belastete Innenräume alle zwei Stunden lüften“.

Mehr darüber in Wohnung + Gesundheit 136, Herbst 2010, Seite 35

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