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Selbsttötung eines Patienten

28.04.200422:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) 13. Oktober 03

Uchtspringe. Im Landeskrankenhaus für Forensische Psychiatrie Uchtspringe hat sich in der Nacht vom Sonntag zum Montag ein 45-jähriger Patient das Leben genommen. Der Mann wurde gegen 7.30 Uhr in seinem Einzelzimmer leblos aufgefunden. Er hatte sich mit einem geknoteten Schal am oberen Scharnier seiner Badezimmertür stranguliert. Die unverzüglich eingeleiteten Versuche des Pflegepersonals und des herbeigerufenen Bereitschaftsarztes, den Patienten zu reanimieren, blieben erfolglos. Die Untersuchungen der Polizei ergaben keine Spuren von Fremdeinwirkung.

Der an einer Persönlichkeitsstörung leidende Mann befand sich seit Juni 1995 zur Besserung und Sicherung im Maßregelvollzug. Die Einweisung war erfolgt, nachdem der Mann wegen Totschlags angeklagt und vom Gericht aufgrund seiner psychischen Störung als vermindert schuldunfähig erklärt worden war. Der Suizid des 45-jährigen ist seit 1992 der vierte in einer Maßregelvollzugseinrichtung des Landes Sachsen-Anhalts, in diesem Jahr der erste.

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