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Irland verloren, Europa im freien Fall

29.11.201008:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Irland verloren, Europa im freien Fall

(openPR) Irland, Portugal, Spanien, Italien, Slowenien, Slowakei und Österreich, das ist die vorläufige Abstrichliste, des Bundesbankpräsidenten Axel Weber. Herr Weber (Parteiloser) ist nicht der Mensch, dem man unbedingt Misstrauen entgegenbringen müsste und man darf seine Prognose getrost annehmen.



Wie weit der Euro-Schirm noch gespannt werden muss, auch da hat man sich schon Gedanken gemacht. 1,5 Billionen Euro sagt ein Banker, der nicht benannten werden will. Niemand hat widersprochen, aber man darf im, gerade aus diesem Grunde soweit trauen, dass die Summe, wie es in der Regel bei Kostenvoranschlägen der Fall ist, sich unter Umständen vielleicht sogar verdoppelt, denn die Währungsunion Euro besteht nicht nur aus acht Staaten (inkl. Griechenland), sondern ab ersten Januar 2011, aus 16 Nationen.

Acht auf der List von Herrn Weber, einer davon schon teils abgearbeitet, was nach bestem Wissen nicht reichen wird und weitere acht, die darauf warten in die Liste aufgenommen oder gezerrt zu werden. Europa steht Schlange und will sich hilfst Bürgschaften aus der Schuldenfalle ziehen.

Die Gläubiger sind Institutionellen Investoren (Banken usw.) und privaten Anleger und sie sind auch die Profiteure - noch, die an diesen Staatspapieren verdienen. Es ist eine bunte Gesellschaft in der so ziemlich alle Schichten vertreten sind.

Da es mittel- und langfristig sowieso überhaupt nicht mehr möglich sein wird und darüber muss man sich im klaren sein, wenn Ehrlichkeit eine Rolle spielt, diese Gläubiger zu bedienen, wird man diese Menschen und ganz besonders dem privaten Gläubiger, in die Taschen greifen müssen. Zumindest eine Möglichkeit neben einer Staatsinsolvenz, die Bessere.

Der Rettungsmechanismus nach 2013 soll so funktionieren. Deutschland will dafür sorgen, dass für Staatsanleihen von Euro-Staaten einheitliche Umschuldungsklauseln, wohlgemerkt keine Abzahlungsklauseln, vereinbart werden. Das ist die Aussage Bundeskanzlerin Frau Merkel (CDU) und auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP). "Wir sind der Überzeugung, dass private Gläubiger in Mithaftung genommen werden müssen, und wir wollen die Einführung wirksamer Sanktionen", sagte er beim Antrittsbesuch seiner französischen Amtskollegin Michèle Alliot-Marie in Berlin. Was bedeutet denn das schon wieder?

Aus diesem letzten Absatz geht hintergründig schon hervor, wie die Entwicklung auf dem Euro-Schuldenmarkt weitergehen wird und das verheißt nichts gutes.

Die Sockelschuldbeträge oder auch Umschuldungsgrundlage, die schon heute bestehen, werden sich erhöhen, denn eine Bürgschaft heißt nun mal nicht, dass das verbürgte Geld nicht geliehen werden muss und letztlich sich die schon bestehende Schuldenlast (Sockelbetrag) der betroffenen Staaten erhöht und zumindest mit Zinsen bedient werden muss. An Tilgung ist derzeit realistisch überhaupt nicht zu denken und wird in den nächsten Jahrzehnten nicht zu denken sein. An den Eintritt einer Inanspruchnahme der Bürgschaften - wollen wir lieber nicht denken, denn es wäre das komplette finanzielle Aus für ganz Europa.

Diese ganze Schirmgeschichte ist keine Lösung der Dinge und dient lediglich dazu die Menschen und die Finanzmärkte zu beruhigen. Die europäischen Banken haben zu allem Überfluss auch noch Leichen im Keller, die durch zweifelhafte Immobilienfinanzierungen entstanden sind. Bundesbankvizepräsident Franz-Christoph Zeitler beziffert diese allein in der BRD auf 100 Milliarden Euro, wenn das mal reicht?

Alles in allem steht die Währungsunion vor einem Billionendesaster, einer Blase, wie der Banker sagt, die ganz gewiss platzen wird, da sie in Form von Einsparpaketen nicht mehr finanzierbar sein wird. Das ist nur ehrliche Logik mit Realbezug, die der allgemeinen Volksverdummung und Tagespolitik nicht folgt.

Europa im freien Fall und wer soll uns retten. Man redet auch ausschließlich nur von der Rettung des Euros. Gerade so, als gehe es um einen Zwanzigeuroschein, in meiner Tasche, der Notfalls wieder in D-Mark, Franken, Kronen usw. umgetauscht werden kann und dann geht es eben weiter und die Krise ist beendet - einfach so vorbei. Nein, es geht hier um sein oder nicht sein, es geht um die größte Finanzkrise, die diese Welt je erlebt hat. Mit dem Fall des Euros wird nicht nur Europa, sondern die ganze Finanzwelt in Frage gestellt und wir alle - denn es wird jeden treffen, dagegen war die letzte Finanzkrise nur eine kleine bunte, etwas schillernde Seifenblase.

Die Herrschaften, die für Aufklärung sorgen könnten sind teils im Schirm- und Paketgeschäft vertreten oder auch die Miterzeuger der letzten Finanzkrise und bauen gerade an einer neuen, die werden uns nicht über ihre düsteren Zukunftsahnungen und Pläne ehrlich aufklären, denn wenn morgen alle zur Bank rennen, um ihr Haben nach hause zu bringen, dann gibt es übermorgen keine Banken mehr.

Die Lösung des Euro-Problems kann man auch nicht im Sozialetat finden, wie es derzeit versucht wird und auch geschieht, denn dadurch wird das Dilemma nur noch vergrößert und die Binnenmärkte, genau um die eingesparte Summe beschädigt. Die gesamte Abschaffung von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I + II, Renten, Pensionen, Gesundheitssystem und Pflege hilft da auch nicht weiter, denn das wäre sprichwörtlich der Untergang des Abendlandes. Privatisierung dieser Systeme, wo man schon teils furchtlos dabei ist, das Steckenpferd unserer Regierungen, wird in seiner Vollendung zum größten Volksaufstand aller Zeiten führen, in kleinen Ansätzen ist das schon erkennbar.

Wenn man versucht, an Zahlen des Eurodesaster zu kommen - ist es sehr auffällig, dass es für den Gesamtrahmen eigentlich keine gibt und das macht ganz besonders nachdenklich und die, die es gibt sind mit allen Raffinessen geschönt und die Defizite liegen im Verborgenen.

Es ist legitim die Frage zu stellen: "Ist der Euro nicht schon längst abgeschrieben und wer macht sich Gedanken daran zu verdienen". Bezahlen werden die Staatsbürger - das Volk, nur das ist schon klar entschieden und auch gewiss, nur die Form der Zahlung ist offen. Man kann auch die Gegenfrage stellen: "Wird der Euro gerettet und wer bezahlt das"? Sie führt zum selben Ergebnis.

Ein großes, gesellschaftliches, weltweites Meeting des Geistes, der Vernunft und Intelligenz mit Sachverstand ist das, was die aktuelle Gegenwart, die Menschheit, die Welt und auch unser Europa braucht. Eine weltweite Lösung aller Probleme muss angestrebt werden, denn nur weltweit kann es anno 2010, in einer globalisierten Welt gelingen. Ein Diskussionspunkt unter Download: www.weltversorgungsgesellschaft.de

Wolfgang Bergmann

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