(openPR) Was macht eigentlich die Wirtschaftsförderung einer Großstadt? – Was habe ich als Unternehmerin davon?
Essen, 19. November 2010 – Mit diesen Fragen beschäftigen sich am kommenden Freitag die Frauen des PETEK Netzwerks für Unternehmerinnen mit Zuwanderungsgeschichte. Den Impulsvortrag beim Business Frühstück hält Klaus Kipper-Doktor von der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG).
Klaus Kipper-Doktor ist zuständig für Sonderprojekte und Internationale Beziehungen der EWG, welche Gastgeber des PETEK - Business Frühstücks ist. Schon im März hatte er auf einer PETEK-Veranstaltung auf das wirtschaftliche Potenzial von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Zuwanderungsgeschichte für die Stadt Essen hingewiesen. In Essen leben 117.000 Menschen aus einhundertfünfzig Nationen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben. Das entspricht ungefähr einer Stadtgröße von Recklinghausen.
Der Impulsvortrag soll sowohl einen Einblick in das Leistungsspektrum der Essener Wirtschafsförderung gewährleisten als auch die Vorteile, die Unternehmerinnen mit dem Wirtschaftsstandort Essen genießen können, aufzeigen. Gleichzeitig profitiert der Wirtschaftsstandort Essen von dem branchen- und kulturübergreifenden Potenzial von Unternehmerinnen mit Zuwanderungsgeschichte.
Wenn Unternehmerinnen sich langfristig einen Vorteil von Verbands- und Netzwerkarbeit sichern wollen, geht es auch darum, Zugänge zu Wirtschaftsinstitutionen zu erschließen. Die über eine halbe Million Unternehmerinnen und Unternehmer mit Zuwanderungsgeschichte tragen mit ihren Betrieben nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt, sondern auch zur Vielfalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland bei. Jenseits der klassischen Branchen wie Einzelhandel und Gastronomie sind selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer in über 90 verschiedenen Wirtschaftszweigen anzutreffen, darunter viele mit hohem Wachstums- und Innovationspotenzial.
Trotzdem ist insgesamt bundesweit noch viel Aufholbedarf. Nach einer Studie aus dem Jahr 2007 sind die Deutschen regelrechte Unternehmermuffel. Die Bundesrepublik belege demnach im internationalen Vergleich von 42 Ländern lediglich Platz 34, was die Existenzgründung pro Einwohner angeht. „Vor allem Frauen gilt es zu stärken und zu fördern. Wir haben Mitglieder aus der Türkei, aus England, ¬China, Polen, aus afrikanischen Staaten, Rumänien und Bulgarien,“ erläutert PETEK-Vorsitzende ¬Birnur Öztürk. „Und deutsche Frauen, wenn sie auch nicht Mitglied werden können, sind uns stets willkommen als Geschäftspartnerinnen, als Gäste, Stammgäste oder als Referentinnen.“
Business Breakfast Essen
26. November 2010 • 9:00 - 11:30 Uhr
EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH
Lindenallee 55 • 45127 Essen
Programm:
9:00 Uhr Begrüßung
9:15 Uhr Vorstellungsrunde Unternehmerinnen/Gäste
9:30 Uhr Vortrag Klaus Kipper-Doktor
10:00 Uhr Gedankenaustausch und Kontaktgespräche
beim Frühstück
Die Teilnahme am Seminar ist für PETEK-Mitglieder und Gäste kostenlos. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis zum 23. November 2010 bei





