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‚Networken’ Frauen mit Zuwanderungsgeschichte anders?

Bild: ‚Networken’ Frauen mit Zuwanderungsgeschichte anders?
PETEK Teilnehmerin verteilt Visitenkarte
PETEK Teilnehmerin verteilt Visitenkarte

(openPR) PETEK Business Breakfast in Essen, 9.12.2010

Essen, 10.12.2010 – Diese und andere Fragen beschäftigten gestern die Unternehmerinnen in den Räumlichkeiten des JETS Training in Essen. Über zwanzig Teilnehmerinnen holten sich von Coach Jean Elsner Informationen rund um das Thema „Business networking – Netzwerke erfolgreich nutzen“.



Bevor es jedoch ans Kontakteschmieden ging, gab Jean Elsner – den Anwesenden erst einmal die nötigen Werkzeuge in die Hand und einen Einblick in die zehn Gebote des erfolgreichen Networkings. Gespickt mit durchaus interessanten Details: So dürfte es manch einer unbekannt gewesen sein, wie wichtig es sein kann, dass der Bäcker nebenan weiß, was sie beruflich machen. Denn Netzwerken bedeutet nicht nur auf Veranstaltungen gezielt Small-Talk halten, sondern auch sich in seinem Alltag und Umfeld bekannt zu machen. Um eine Marke zu sein, müsse man immer am Ball bleiben, erklärt Coach Elsner. „Nur im Schlaf sollten wir auf das networking verzichten. Gerade wir Frauen haben viel weniger Zeit als Männer, weil wir oft Geschäft und Familie unter einem Dach bringen. Da ist jede Zeit kostbar, die effektiv genutzt werden sollte.“ Männer nutzen dies viel gezielter. Die meisten Geschäfte werden nebenbei beim Golf- oder Tennisspiel abgewickelt.

Das A und O eines erfolgreichen Networkings ist immer eine Visitenkarte zur Hand zu haben. Das Networking-Knigge verbietet es jedoch ungefragt erst seine eigene Karte anzubieten. Besser: Man fragt nach der Visitenkarte des anderen. Falls Interesse besteht, wird der Gegenüber von selbst Sie danach Ihrer Visitenkarte fragen. In einer gebrieften Runde hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich in einer Minute mit den markanten Eigenschaften ihres Unternehmens vorzustellen, so dass beim Gegenüber ein sogenannter „Anker“ verfestigt – ein unverwechselbares Bild der Unternehmerin, das sich im Gedächtnis zu einer Marke brennen lässt.

Sonja Meyder ist seit wenigen Tagen Mitglied bei PETEK. Gehört hat sie von dem Netzwerk bei einem Mentoring-Projekt über die Vorsitzende Birnur Öztürk selbst. Die junge Unternehmerin arbeitet im interkulturellen Bereich mit jungen Mädchen mit Migrationshintergrund und in der Marketingberatung. Als Branchenprofi sind ihr solche Seminare trotzdem Willkommen. Als lehrreich empfand sie besonders die Selbstdarstellung vor den anderen Frauen. „Das ist ja das Problem auch meiner Kundinnen. Du siehst das Problem nur von innen. Hier kriege ich auch den Blick von Außen zugespiegelt. In einigen Sachen wird man bestätigt. Das freut einen dann, aber in anderen Dingen bekommt man einen neuen Blick, denn sonst wird man ‚betriebsblind’.“ Sonja Meyder, hat selbst amerikanische Ahnen und mag die Vielschichtigkeit und den interkulturellen Austausch bei PETEK. „Das finde ich viel interessanter und spannender und das ist der Grund, warum ich bei PETEK bin.“

Fragen direkt an den Coach und die anderen Unternehmerinnen konnten die Seminar-Teilnehmerinnen dann in den Diskussionsrunden stellen. Dabei sprachen die Frauen offen über eigene negative Erfahrungen beim Netzwerken und Probleme mit unterschiedlichen kulturellen Mentalitäten an. Die Erfahrungen waren zum Teil ähnlich, zum Teil klafften sie trotz identischer Branchen weit auseinander.

Gülsüm Bulut ist freiberufliche Grafikdesignerin und bietet medienübergreifende Beratung in klassischen Medien, berät ein Unternehmen auch bei ihrer inhaltlichen Gestaltung, der Bildung eines Cooperate Identity eines Unternehmens. Die junge Grafikdesignerin nimmt nun zum zweiten Mal infolge an einer PETEK-Veranstaltung teil. „Mein Eindruck ist sehr positiv. Ich muss sagen, dass mir das ‚Networken’ mit Frauen mit Migrationshintergrund leichter fällt als in Netzwerken, wo diese Durchmischung nicht da ist. Ich denke, es liegt daran, dass wir viel temperamentvoller sind, aber vielleicht auch, weil man sich viel schneller ‚heimisch’ und dazugehörig fühlt. Die Hemmungen hier sind eher weg als bei anderen Veranstaltungen.“

Coach Jean Elsner beantwortet die Frage, ob Frauen mit Zuwanderungsgeschichte anders netzwerken mit ihrer eigenen Beobachtung: „Ja! Frauen mit Migrationshintergrund oder Migrantinnen netzwerken besser, denn sie mussten meistens erst lernen, sich in einer neuen Gesellschaft zurecht zu finden. Eine Herkunftsdeutsche musste das nicht, deshalb gehen sie offener und direkter auf Menschen zu.“

PETEK-Vorsitzende Birnur Öztürk nutzt die letzte Veranstaltung in diesem Jahr, um ein Resümée für 2010 zu ziehen. „Ich bin sehr zufrieden. Es sind auch hier wieder viele neue Gesichter. Wir haben neue Mitglieder gewonnen. Das Jahr war für PETEK sehr erfolgreich. Wir haben mehrere Veranstaltungen gehabt, wie die Business Breakfast Treffen, aber auch lehrreiche Business Wissensseminare wie heute. Petek möchte seine Mitglieder mit Unternehmern und Unternehmerinnen, die das Miteinander, den Erfahrungsaustausch und die interkulturellen Beziehungen wertschätzen, zusammenführen. Das ist uns gelungen. Insgesamt ein Jahr, das sich zeigen kann!“

Die nächsten PETEK - Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage. Mehr Informationen über PETEK unter www.petekweb.de

Gefördert werden die PETEK-Veranstaltungen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.

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