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„Gründerquote bei Migranten höher als bei Deutschen“

(openPR) PETEK: Business Breakfast in Krefeld am 24.09.2010

Krefeld, 20. September 2010 – So lautet der jüngste Titel von MiGAZIN. Eine Beobachtung, die für Unternehmerinnen des PETEK-Netzwerk kein Novum ist, weshalb die jüngsten Zahlen der IHK beim Business Breakfast in Krefeld am 24. September kein Thema sein werden.




Mal Hand auf’s Herz: Lässt Sie der Titel angesichts der jüngsten Thesen um die fehlende wirtschaftliche „Nutzbarkeit“ von Menschen mit dem sogenanntem Migrationshintergrund nicht gerade skeptisch aufhorchen. Dabei handelt es sich nicht um eine Beobachtung eines gutgemeinten Artikels, sondern um Zahlen, die von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (IHK) in ihrer aktuellen Blitzumfrage auf ihrer Homepage veröffentlicht wurden. Demzufolge schaffen Migranten und diejenigen mit dem sogenannten Migrationshintergrund allein im laufenden Jahr 150.000 Arbeitsplätze.

Anders als die Stimmen, die sich auf das gemeine mehrheitliche Bauchgefühl der Öffentlichkeit stützen, stellt zudem das aktuelle Gründungsmonitoring der KfW-Bankengruppe fest, dass hierunter mit einem Anteil von 16 Prozent türkischstämmige Unternehmerinnen und Unternehmer die größte Gründergruppe darstellen. Gefolgt wird diese Gruppe von Unternehmerinnen und Unternehmern aus Osteuropa, insbesondere aus Russland, Polen und den Balkanstaaten sowie Kasachstan.

Doch für die Unternehmerinnen und Führungsfrauen des PETEK Business-Netzwerks sind Zahlen zu wirtschaftlichen Nutzbarkeit und Klassifizierungen von ethnischen Gründerinnengruppen nichts, was Thema im eigenen alltäglichen Geschäft oder bei den PETEK Veranstaltungen sind. Einmal im Monat treffen sich die Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit Migrationsvita zum Business-Frühstück, um den Erfahrungsaustausch und die Anbahnung von Geschäftskontakten zu fördern. Dabei werden die unterschiedlichen Zuwanderungsbiographien lediglich als Bereicherung wahrgenommen und stellen Anknüpfungspunkte, um sich auszutauschen.

Trotz der positiven Zahlen, dürfen diese nicht darüber hinwegtäuschen, dass Frauen seltener gründen als Männer und Beratungsangebote von beiden Geschlechtern nicht hinreichend genutzt werden. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Teilweise liegt die Ursache in der geringen Bekanntheit der Angebote, manchmal fehlt es jedoch an spezifischen Beratungsangeboten.

Diese Kluft zwischen Angebot und Nachfrage behindere eine effektive Förderung von Unternehmern mit Zuwanderungsgeschichte, so PETEK Vorsitzende Birnur Öztürk. „Deshalb laden wir regelmäßig Referentinnen aus der Wirtschaftsförderung und der Praxis ein, die sich durch ihre Beratungsorganisationen interkulturell öffnen.“

Annabel von Klenck, Programmdirektorin von Common Purpose Ruhrgebiet, wird beim Business Breakfast einen Vortrag über ihre Arbeit halten. Das Common Purpose ist eine international anerkannte Not-for-Profit-Organisation mit Ursprung in Großbritannien.

Pia Lülsdorf Projektmanagerin Standortmarketing von der Wirtschaftsförderung Krefeld (WFG) wird ebenfalls ihre Arbeit als Projektmanagerin und die Branchenbetreuung im Bereich Kreativ-Wirtschaft vorstellen.


Business Breakfast in Krefeld
24. Sept. 2010 • 9:00 bis 11:30 Uhr

Restaurant Sonnenhof
Ueringer Str. 421
47800 Krefeld


Die Teilnahme am Seminar ist für PETEK-Mitglieder kostenlos. Gäste beteiligen sich an den Kosten mit 5,00 Euro, die vor Ort bezahlt werden können. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis zum 22. September 2010 bei E-Mail.

Gefördert werden die PETEK-Veranstaltungen vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Es sind weitere monatliche Termine in NRW geplant. Die nächsten Business Breakfast-Treffen finden am 29. Oktober in Duisburg und am 26. November in Essen statt.


Mehr Informationen über PETEK unter www.petekweb.de

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