(openPR) Berlin/Bremen, November 2010: Der Dokumentarfilm „Weizenbaum. Rebel at Work“ wird nochmals als Sonderveranstaltung zum Themenbereich Informatik und Gesellschaft an der Universität Bremen präsentiert. Am 25. November 2010 um 18:00 Uhr wird der Film im GW I Hörsaal 0070 (Universitätsallee, gegenüber dem Universum), auf Initiative der Arbeitsgruppe Theoretische Informatik und der Bremer FIfF-Regionalgruppe gezeigt. Nach der Filmvorführung findet eine Diskussion mit den Filmemachern, Silvia Holzinger und Peter Haas, statt.
Im Film schildert der Mathematiker und Informatikpionier sein Leben und Wirken in Anekdoten und Exkursen. Amüsiert berichtet er, wie er zum Full Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology, dem MIT, ernannt wurde und wie es zu “ELIZA” kam, seinem wohl bekanntesten Fachbeitrag zur Informatik und zu den Anfängen der künstlichen Intelligenz.
“Joseph Weizenbaum (1923 – 2008) war jahrzehntelang einer der profiliertesten und prominentesten Kritiker der Informations- und Kommunikationstechnik. Er gehört zu den Pionieren der Computertechnik und Künstlichen Intelligenz, hat sich aber spätestens mit seinem Buch Die Macht der Computer – Die Ohnmacht der Vernunft, das 1976 erschienen ist, zum Mahner und Warner gewandelt. Neben vielen anderen Ehrungen hat er 1996 die Ehrendoktorwürde der Universität Bremen erhalten. Er gehörte 1984 auch zu den Gründungsmitgliedern des FIfF (Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung) und war viele Jahre Mitglied im FIfF-Vorstand. Joseph Weizenbaum ist ein großes Vorbild für alle, die fachliche Arbeit mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden wollen.” sagt Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski, stellvertretend für die AG Theoretische Informatik und die FIfF-Regionalgruppe Bremen.
Die Website zum Film bietet viele zusätzliche Materialen zum Download: http://www.ilmarefilm.org
Der Eintritt ist frei.













