(openPR) Berlin/Trier, April 2010: Der Dokumentarfilm „Weizenbaum. Rebel at Work“ wird erstmals an der Universität Trier präsentiert. Am 14. April 2010 wird der Film in der Kapelle (K101) auf Campus II, um 16:15 Uhr auf Einladung des Fachbereichs IV gezeigt. Nach der Filmvorführung findet eine Diskussion mit den Filmemachern, Silvia Holzinger und Peter Haas, statt.
Der 80-minütige Dokumentarfilm porträtiert den deutsch-amerikanischen Informatikpionier und Gesellschaftskritiker Joseph Weizenbaum. In Berlin geboren, verließ Joseph Weizenbaum Deutschland 1936 und kehrte nach über 60 Jahren dorthin zurück. Der Film ist die erzählte, persönliche Lebensreise des 85-jährigen „Rebellen“ und die Geschichte einer Jahrhunderterfindung, die des Computers.
“Weizenbaum war durch und durch Pädagoge, auch im Umgang mit uns, den Filmemachern. Es war ganz in seinem Sinn, dass der Film auf Tour geht und zur Diskussion auffordert, in Hörsälen und in Schulen! Anfangs hat er uns einige Male begleitet.”erinnern Silvia Holzinger und Peter Haas, die Filmemacher, an den vor 2 Jahren verstorbenen Gesellschaftskritiker.
Im Film schildert der Mathematiker und Informatikpionier, der zur Kultfigur geworden ist, sein Leben und Wirken in Anekdoten und Exkursen. Amüsiert berichtet er, wie er eines Tages zum Full Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology ernannt wurde und wie es zu “ELIZA” kam, seinem wohl bekanntesten Beitrag auf dem Gebiet der Informatik.
“Weizenbaum ist einer der wenigen Stars der Informatik. Wenn es gelänge, ein differenzierteres und positives Bild der Informatik in die Schulen zu tragen, hätten wir unser Ziel erreicht, das Informatikstudium attraktiv zu machen und eine einladende Brücke zwischen Schule und Universität zu errichten.” sagt Prof. Dr. Henning Fernau, Sprecher des FB Informatik/Wirtschaftsinformatik, der die Filmemacher nach Trier eingeladen hat.









