(openPR) Deutschland scheint die Wirtschaftskrise bereits hinter sich gelassen zu haben, die Beschäftigung nimmt bereits seit einigen Monaten wieder zu und die Arbeitslosigkeit sinkt auf historische Tiefststände.. Anders sieht es hingegen in Bulgarien aus. Das Land musste in den beiden vergangenen Jahren massive Arbeitsplatzverluste hinnehmen.
Nachdem die bulgarische Wirtschaft ab dem Jahr 2000 bis zum Beginn der globalen Finanzkrise, die dann in eine Wirtschaftskrise führte, eine gute Entwicklung zeigte, traf sie die Eintrübung der Weltkonjunktur um so härter.
Wie die Personalberater der bulgarischen Balkaninvest.eu eood herausfanden, nahm der Beschäftigungsstand zwischen September 2008 und September 2010 um 242.000 ab – damit verlor der private Sektor mehr als jeden achten Arbeitsplatz.
Doch trotz des Rückgangs ist in vielen Berufen weiterhin ein Mangel an hochqualifiziertem Fachpersonal mit deutschen Sprachkenntnissen festzustellen. Dieser bestand auch während der letzten zwei Jahre fort, verschärft sich jetzt aber wieder.
Dirk Steffes, Geschäftsführer der Personalberatung Balkaninvest.eu: „Ingenieure mit deutschen Sprachkenntnissen werden von Maschinenbaufirmen, die einen Teil ihrer Produktion nach Bulgarien verlagert haben, derzeit händeringend gesucht. Unternehmen aus Deutschland und Österreich nutzen die günstigen Standortbedingungen in Bulgarien seit vielen Jahren und sind auf Personal mit deutschen Sprachkenntnissen angewiesen, um die Zusammenarbeit mit ihren Heimatstandorten zu gewährleisten. In diesem Bereich ist eine Belebung am bulgarischen Arbeitsmarkt klar erkennbar, denn die Nachfrage aus dem europäischen Raum nach Produkten `Made in Bulgaria` zieht merklich an.“
Durch die enge wirtschaftliche Verbindung zwischen Bulgarien und West- und Mitteleuropa dürften sich die positiven Impulse aus den dortigen Volkswirtschaften mit einer gewissen Zeitverzögerung auch in Bulgarien bemerkbar machen. Anders als in Griechenland gilt die bulgarische Haushaltspolitik als sehr stabil, und auch der bulgarische Bankensektor schien bisher kaum von der Finanzkrise erfasst zu sein. Somit sind die Voraussetzungen für die Schaffung neuer Arbeitsplätze gegeben.
Die Untersuchung ist auf dem Blog der Balkaninvest.eu nachzulesen:
http://blog.balkaninvest.eu/statistik-arbeitsmarkt-in-bulgarien/










