(openPR) Zwei Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland haben Angst, wegen der derzeitigen Wirtschaftskrise ihren Job zu verlieren. Statt sich von der Sorge um den Arbeitsplatz lähmen zu lassen, sollten Arbeitnehmer gerade jetzt ihren Marktwert steigern und sich im Unternehmen unentbehrlich machen.
Die Devise lautet „Jetzt nur nicht den Job verlieren“. Wo infolge der Wirtschaftskrise in den Unternehmen Köpfe rollen, haben nur diejenigen Mitarbeiter Überlebenschancen, die sich zu Mitarbeitern mit Profil mausern. Wer sich stattdessen zurückzieht und bemüht ist, nicht weiter aufzufallen und „nur“ dem Tagesgeschäft nachzugehen, gefährdet sein Anstellungsverhältnis stärker denn je.
„Ob der eigene Arbeitsplatz sicher ist oder nicht, liegt auch ein Stück weit in den Händen der Arbeitnehmer“, sagt Heiko Lüdemann, geschäftsführender Gesellschafter der Karriereplattform CoachAcademy. Laut Lüdemann hat derjenige die besten Erfolgsaussichten, der seinen Marktwert steigert – und von diesem Mehrwert auch noch nach der Krise profitiert.
Statt Engagement zu zeigen legen viele Arbeitnehmer Passivität und Lethargie an den Tag. Nach den Erfahrungen der Experten keine gute Erfolgsstrategie: „Mehr denn je sind eine positive Grundhaltung und beispielhaftes Verhalten gefragt.“ Dazu gehört auch, sich von schlechtem Gerede fernzuhalten und sich als Problemlöser statt Bedenkenträger zu präsentieren.
Insbesondere die Stichwörter Lern- und Veränderungsbereitschaft, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und Netzwerkfähigkeit bekommen in Zeiten der Krise eine ganz neue Bedeutung. Jetzt kommt es darauf an, Flexibilität zu demonstrieren, am Ball zu bleiben und Widerstände zu überwinden. Mit „Gegenwind“ ist erfahrungsgemäß stets dann zu rechnen, wenn Veränderungsbereitschaft von Menschen und in Organisationen gefordert wird. Wer noch nicht über ein funktionierendes Netzwerk verfügt, hat hierbei das Nachsehen: „Netzwerke liefern Sicherheit und Zugang zu Informationen“, so die Überzeugung des Karriere-Experten.









