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Menschen mit geistiger Behinderung wählen ihre Sprecher

15.11.201008:36 UhrVereine & Verbände
Bild: Menschen mit geistiger Behinderung wählen ihre Sprecher
Kandidaten bereiten sich in einem Workshop auf die Arbeit im Berliner Rat vor. (Foto: Siegurd Seifert)
Kandidaten bereiten sich in einem Workshop auf die Arbeit im Berliner Rat vor. (Foto: Siegurd Seifert)

(openPR) Am 20. November wählen Menschen mit geistiger Behinderung im Willi-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg den Berliner Rat. Der Berliner Rat ist das Selbstvertretungsorgan der Lebenshilfe Berlin. Wahlberechtigt sind alle Bewohner von Lebenshilfe-Einrichtungen und behinderte Mitglieder des Landesverbandes der Lebenshilfe Berlin - insgesamt 1.200 Personen.

Der jetzige Berliner Rat wurde gegründet, um demokratische Wahlen zu einer Selbst­vertretung vorzubereiten. Im November 2009 hat die Mitgliederversammlung des Landesverbandes den Rat als Mitbestimmungsgremium in ihrer Satzung verankert. Dem Rat steht eine hauptamtliche Koordinatorin zur Verfügung sowie ein eigenes Budget für Fortbildungen.

Zur Wahl stellen konnten sich alle Bewohner und behinderten Mitglieder des Landes­verbandes. In Workshops haben sich die 20 Kandidatinnen und Kandidaten auf die künftige Arbeit vorberei­tet. Ihre Wahlaussagen werden in Leichter Sprache veröffentlicht und für Menschen, die nicht lesen können, in einem kleinen Film präsentiert.

Gemeinsam mit der Koordinatorin Wiebke Bönning hat die Psychologin Katharina Fleig den Prozess eng begleitet. „Es ist das beglückendste Erlebnis überhaupt“, stellt Fleig fest, „sich selbst vertreten zu können. Das prägt den Menschen am meisten.“

Für die Lebenshilfe Berlin ist die demokratische Wahl der neunköpfigen Selbstvertretung ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen. „Die UN-Konvention“, so Katarina Schneider, 2. Vorsitzende des Landes­verbandes Lebenshilfe Berlin und selbst Mutter eines 22-jährigen Sohnes mit Behinde­rung, „ist die Basis unserer täglichen Arbeit. Wir verstehen sie nicht nur als Forderung an die Gesellschaft. Sie ist für uns als Lebenshilfe auch Selbstverpflichtung, aktive Beteili­gungsstrukturen für behinderte Menschen zu schaffen und unsere Dienstleistungen im Sinne der vollen Teilhabe weiterzuentwickeln.“

Die Wahl wird unterstützt durch Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit und Soziales im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, und Franziska Schneider, Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung.

Weitere Informationen unter www.lebenshilfe-berlin.de

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