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Mittelstand im Land ist für Stuttgart 21

12.11.201016:00 UhrVereine & Verbände
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(openPR) Stuttgart. „Der Mittelstand im BDS steht mit großer Mehrheit hinter dem Bahnpro-jekt Stuttgart 21.“ Dies machte Günther Hieber, Präsident des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg (BDS) am Mittwochabend beim BDS-Unternehmertreff in der Mercedes-Benz Arena vor über hundert Unternehmerinnen und Unternehmern deutlich.



Laut einer Mitgliederumfrage des Mittelstandsverbandes sprechen sich fast drei Viertel der Befragten (72,5 Prozent) für das Bahnprojekt Stuttgart 21 aus. Rund ein Viertel (25,6 Prozent) der Selbstständigen ist gegen das Projekt. „Es ist das wichtigste Infrastrukturprojekt des Landes, von dem Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen wie Unternehmen profitieren werden“, sagte Hieber. Es könne nicht angehen, dass eine über viele Jahre vorbereitete und demokratisch legitimierte Entscheidung, die über das Planfeststellungsverfahren so viele Beteiligungsmöglichkeiten zugelassen habe, kurz vor Baubeginn umgestoßen werde, weil einige die repräsentative Demokratie als undemokratisch empfinden.

Steuersystem reformieren – Mittelstandsbauch abschmelzen
Hieber mahnte auch an, die Reform des Steuersystems endlich anzugehen. Der Rechtsanwalt für Steuerrecht sieht dabei vor allem zwei dringende Handlungsfelder. „Die kalte Progression wirkt leistungsfeindlich, da müssen wir den Mittelstandsbauch abschmelzen“, so Hieber. Noch wichtiger ist aus Sicht des BDS-Präsidenten die Vereinfachung des Steuerrechts. „Es können auch zwei Bierdeckel sein“, sagte er in Anspielung an das Konzept von Friedrich Merz (CDU). „Das gesamte Steuersystem ist selbst für viele Experten so undurchsichtig und kompliziert, dass diejenigen bevorteilt sind, die sich die besten Berater leisten können. Nur ein einfaches und verständliches Steuersystem stößt langfristig wieder auf Akzeptanz der Bürger und Steuerzahler. Es vermindert damit auch das Interesse an legaler und illegaler Steuerflucht.“

Fachkräftemangel: Mehr Engagement der Firmen bei Bildung und Ausbildung
Auch das Thema Fachkräftemangel sprach der BDS-Präsident in seiner Rede in der Mercedes-Benz Arena an. Qualifizierte Zuwanderung sei notwendig, betonte er. Bei der Qualifizierung der hier lebenden Mitarbeiter müssten alle mit anpacken, sowohl der Staat, als auch im eigenen Interesse die Unternehmen. „Hier können wir vom VFB mit seiner vorbildlichen Jugendarbeit lernen. Auch bei der Sichtung der besten Perspektivspieler kann der VFB ein Vorbild sein. Gehen wir frühzeitig in die Abschlussklassen der Schulen, bauen wir schon vor der aktiven Bewerbungsphase eine Beziehung zu den besten Auszubildenden und Absolventen aus. Werben wir schon frühzeitig wie der VFB um die besten Talente“, rief er die Selbstständigen in Anwesenheit des VFB-Präsidenten Erwin Staudt auf.

Hieber als Präsident des Bundesverbandes wiedergewählt
Der 62-jährige Jurist Günther Hieber war am vergangenen Wochenende beim Bundesverbandestag in Leimen in seinem Amt als Präsident des Bundesverbandes der Selbständigen wiedergewählt worden.

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