(openPR) Stuttgart. Der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats der CDU e.V., Dr. Ulrich Zeitel, erklärte am heutigen Morgen: „Stuttgart 21 ist nicht nur ein Stuttgarter Thema. Es ist das größte Landesinfrastrukturprogramm der Geschichte und sichert Baden-Württemberg’s Zukunftsfähigkeit.“ Eine landesweite Umfrage im Ehrenamt des Wirtschaftsrates habe von Südbaden über die Ortenau, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Esslingen, Göppingen bis Ulm und Oberschwaben eine einhellige Meinung ergeben, erklärten Zeitel und sein Stellvertreter, der Stuttgarter Joachim Rudolf.
Zwanzig Jahre kämpft die Region und das Land um die Finanzierung und schlussendliche Realisierung des Großprojektes. Alle in einem Rechtsstaat notwendigen und für die Umsetzung geforderten rechtsinstanzlichen Hürden sind glücklich passiert und genommen. „Das Projekt hat die feingliedrigste, aus- und abgewogenste und demokratisch vollständige Legitimation, die es geben kann. Die aktuellen und teilweise militanten Emotionen der Kritiker sind nicht nachvollziehbar und entbehren jedweden Demokratieverständnisses“, so Zeitel und Rudolf unisono. Die Wirtschaftsvertreter können die grobe Missachtung der Mehrheitsüberzeugung nicht nachvollziehen. Genauso wenig die „Bewahrungsverliebtheit von Traditionsfanatikern“, die mit Ängsten zu mobilisier versuchen.
Rudolf meint dazu: „Es kann einfach nicht sein, dass unsere Demokratie von der Straße her beherrscht wird. Das ist fatal und beschämend für unser Land und seine internationale Außenwirkung.“
Der Pforzheimer Unternehmer Christoph Wellendorff versteht ebenso wenig wie die beiden Baden-Badener Unternehmer, Bankvorstandssprecher Dr. Roman Glaser und Nikolaus Wild, Vorstandsvorsitzender der Schöck AG, dass sich die Stuttgarter nur auf ihren Bahnhof kaprizieren. „Hier geht es doch um unser Land und seine unmittelbare Einbindung in die wichtigste transeuropäische Magistrale. Baden-Württemberg wird nie einen internationalen Seehafen, nie einen Großflughafen, nie einen mehrspurigen Autobahnring haben. Aber den modernsten Bahnhof Europas! Andere Länder dieser Republik würden sich die Finger schlecken, solch ein Leuchtturmprojekt modernster Infrastrukturtechnologie in die Realisierung zu bringen.“ Baden-Württemberg als Exportweltmeister ist schlichtweg auf hervorragende Transportwege für Menschen und Güter angewiesen.
Die Landeshauptstadt Stuttgart profitiert weitaus mehr als das Umland bei vielen Projekten. „Dieses Großprojekt bindet erstmals das ganze Land mit ein und lässt ca. 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen, schafft Kaufkraftzuwächse sowie die Stabilisierung der Immobilienwerte. Und es sorgt für Verkehrsentlastungen auf unseren Straßen landesweit“, bestätigt die baden-württembergische Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglied des Wirtschaftsrates, Rosely Schweizer.
„Wir reden hier von einem Verkehrsprojekt europäischer Dimension. Eine Reduzierung dieses mittlerweile medial-omnipräsenten Themas auf den Erhalt von unbedeutenden Bahnhofsfassaden oder auf zu vernachlässigenden, angeblich technischen Probleme wird seiner Bedeutung für Baden-Württemberg als Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsstandort nicht gerecht“, erklärt der auf den Fildern lebende Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates, Bernhard Feßler.
Der Tettnanger Unternehmer und Bundesvorstandsmitglied des Wirtschaftsrates, Dr. Andreas Wolf, stellt die Bedeutung für Oberschwaben heraus. „Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm wird ein Segen für den ländlichen Raum. `Schwäb’sche Eisenbahne´ passen einfach nicht mehr in die Schienenverkehre der Zukunft. Mit Bimmelbahnen werden wir abhängt. Punkt.“
Der Landesvorsitzende erinnert in seinem Statement an den Stolz Baden-Württemberg’s auf seine Erfinder und Tüftler. Das Projekt in Frage zu stellen ist eine schallende Ohrfeige an die Gründerväter und ein nicht wieder gutzumachender Schaden für die gesamte Wirtschaft und den heimischen Mittelstand: „Die Strahlkraft dieses Infrastrukturprogramms wird über Jahre und Jahrzehnte dazu führen, dass etablierte Standorte von Industriebetrieben und größerer Mittelständler weiter ausgebaut werden und viele Unternehmen durch das Projekt Stuttgart21 angezogen werden“.








