(openPR) Mineralwasser oder Leitungswasser – eine Frage der Qualität, Lifestyle oder nur Ideologie? Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft wollte es genau wissen und führte Vor-Ort-Blindverkostungen in Bottrop, Gladbeck, Dorsten, Mülheim und Oberhausen zur Wahrnehmung von stillem Mineralwasser und Leitungswasser durch. Mit mehr als zufriedenstellendem Ergebnis für das Unternehmen!
Trinkwasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Von den circa 122 Litern Tagesverbrauch je Bundesbürger werden jedoch nur etwa fünf Liter für Essen und Trinken verwendet. Direkt getrunken wird sogar nur rund ein Liter im Tagesdurchschnitt. Der Mineralwasserverbrauch liegt mit knapp 0,4 Litern pro Person und Tag nicht allzu weit davon entfernt. Noch vor 40 Jahren war das völlig anders. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser lag gerade einmal bei 0,03 Litern je Tag. Das entspricht in etwa einem vollen Schnapsglas. Was sind die Gründe für diesen enormen Zuwachs? Kann Leitungswasser im Hinblick auf Qualität oder Geschmack unseren Ansprüchen nicht mehr Stand halten?
„Die Gründe mögen sicherlich vielfältig sein“, so RWW-Sprecher Ulrich Schallwig. „Entscheidend ist letztlich immer die subjektive Wahrnehmung von Trinkwasser.“ Hierzu konnten bei fünf Blindverkostungen von RWW-Wasser im August und September durch das Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung (IESK), Neuss, einige interessante Ergebnisse gewonnen werden. In Form von „Vor-Ort-Tests“ in kleinen Gruppen mit 15 bis 23 Versuchspersonen wurde der Frage nachgegangen: Kann man einfaches Leitungswasser aus dem häuslichen Wasserhahn von dem deutlich teureren Mineralwasser unterscheiden? Und: Welches Wasser schmeckt am besten, wenn es Versuchspersonen in einem Vergleich „blind" verkosten?
Insgesamt wurden 13 Mineralwässer und das örtliche RWW-Wasser von 93 Personen getestet. „Das jetzt vorliegende Gesamtergebnis ist für uns nicht ganz überraschend und bestätigt die hohe Zufriedenheit mit unserem Produkt, die wir in Kundenbefragungen immer wieder erfahren“, freut Schallwig sich. Mit einer Durchschnittsnote von 2,4 ist das RWW-Wasser eindeutiger Sieger. In den insgesamt fünf „Testrunden“ konnte das Leitungswasser zweimal den ersten und dreimal den zweiten Platz erringen. Diese Bilanz erzielte kein anderes Wasser. Im Hinblick auf die Note konnte allerdings ein Luxuswasser aus Japan ebenfalls eine Bewertung von 2,4 erzielen. Dieses Wasser wurde aber nur in zwei Testrunden verkostet. Im Vergleich „Mineralwasser gegen Leitungswasser“ zeigt sich ein deutlicher Unterschied zugunsten des „Kranenbergers“. Um eine halbe Note schnitt das RWW-Wasser besser ab als seine Konkurrenten in Flaschen.
Auch im Detailvergleich zeigt sich, dass im Test selbst die Luxuswässer deutlich hinter dem Leitungswasser rangieren. Lediglich die beiden „klassenbesten“ Luxuswässer vom Fuji-Berg und von den Fidschi-Inseln können ähnlich gut im Test bestehen wie das Leitungswasser. An vierter Stelle im Test platzierte sich der bekannteste Vertreter der Luxuswässer, Voss aus Norwegen. Wie vor kurzem enthüllt wurde, entstammt dieser populäre Vertreter der Lifestyle-Wässer allerdings dem örtlichen Wasserversorger in Südnorwegen. Es handelt sich zwar um von Gletschern stammendes Grundwasser, aber eben aus der Wasserleitung. Der Preis ist allerdings Luxus. Bis zu acht Euro je Liter werden im Handel dafür verlangt. Die teuersten Wässer im Test kosteten sogar über 20 Euro je Liter. Das ist in etwa 10 000-mal so viel, wie für den Testsieger gezahlt werden muss.
Nur etwa jeder siebte Teilnehmer konnte die verkosteten Wässer richtig als Leitungswasser, Luxus- oder Marken-Mineralwasser beziehungsweise Discountprodukt einordnen. Auch wenn das Leitungswasser deutlich häufiger erkannt wird, wurde es nur von jeder fünften Testperson richtig zugeordnet. Über 60 Prozent der Tester hielten das Leitungswasser für Marken- oder Luxus-Mineralwasser.
Die Testgruppen kamen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Neben den allgemeinen Trinkhäufigkeiten von Leitungswasser beziehungsweise Mineralwasser spielen insbesondere Alter und Geschlecht offenbar eine zentrale Rolle. Im Gesamtdurchschnitt erzielten die verkosteten Wässer bei den Frauen die Note 2,9. Die Männer bewerteten mit insgesamt 2,6 deutlich besser. Auch das Leitungswasser erzielte bei den weiblichen Testpersonen mit 2,5 eine etwas schlechtere Bewertung als bei den männlichen Testern. Hier konnte das Leitungswasser sogar einen Durchschnitt von 2,3 erreichen. Beim Alter zeigten sich ebenfalls Unterschiede - vor allem im Vergleich der Geschlechter: Männliche Testpersonen im Alter von über 45 Jahren bewerteten die getesteten Wässer etwas positiver als ihre Geschlechtsgenossen. Bei den Frauen war es umgekehrt. Die weiblichen Testpersonen über 45 bewerten insgesamt kritischer. Das gilt allerdings nicht für Leitungswasser. Das konnte auch bei diesen „kritischen“ Testern punkten. Die exotischen Luxuswässer aus Tasmanien und Kanada erhielten in dieser Gruppe durchweg schlechte Noten. Mineralwasser im Test, das bis zu 10 000-mal teurer als das örtliche Leitungswasser war, wurde sogar mit „Fünfen“ und „Sechsen“ benotet. Im Durchschnitt aller Personen dieser Gruppe wurde noch nicht einmal ein „ausreichend“ erreicht.
Das von der RWW in die „Teststädte“ gelieferte Trinkwasser stammt aus zwei Quellen:
Mülheim an der Ruhr, Oberhausen-Süd (südlich der A42, westlich der A516/A3) und Bottrop (östlich der Essener Straße/Friedrich-Ebert-Straße, südlich der Horster Straße) werden von den Ruhrwasserwerken in Mülheim-Styrum versorgt, Oberhausen-Nord (nördlich der A42, östlich der A516/A3), Bottrop (westlich der Essener Straße/Friedrich-Ebert-Straße, nördlich der Horster Straße), Gladbeck und Dorsten vom Grundwasserwerk Dorsten-Holsterhausen.
In Mülheim-Styrum wird Oberflächenwasser aus der Ruhr entnommen und in einem mehrstufigen chemisch-biologischen Prozess aufbereitet. Das „Mülheimer Verfahren“ findet weltweit Beachtung, da es als besonders wirkungsvolle Aufbereitungsmethode gilt. Organische Spurenstoffe, die vom Menschen in die Gewässer über das Abwasser eingetragen werden sowie Medikamentenrückstände werden mit dieser Methode komplett eliminiert.
Das in Dorsten-Holsterhausen gewonnene Trinkwasser stammt aus den "Halterner Sanden", einer im westlichen Münsterland verbreiteten, großflächigen Meersandablagerung aus der Kreidezeit. Bereits bei Aufnahme der Wasserförderung im Jahre 1927 hatten erste Analysen ergeben, dass das im Werk Holsterhausen geförderte Wasser ein außerordentlich hohes Alter besaß, von appetitlich frischem Geschmack, absolut keimfrei und von hervorragender Trinkwasserqualität war. Lediglich der erhöhte Eisengehalt des Grundwassers machte damals wie heute eine Aufbereitung erforderlich. Das Resultat ist ein Trinkwasser erster Güte, das ohne Chlorzusätze in das Versorgungsnetz eingespeist werden kann.
Trinkwasser wird so streng und regelmäßig kontrolliert wie kein anderes Lebensmittel. Das RWW-Trinkwasser ist von höchster Qualität und damit für den lebenslangen Genuss wie auch für die Zubereitung von Babynahrung hervorragend geeignet. Die strengen Qualitätsanforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung werden bei RWW mehr als erfüllt.
Und: das Wasser von RWW kommt direkt aus der Region. Keine aufwändige Verpackung in Flaschen, kein Transport quer durch Deutschland oder gar Europa, kein Abfall – einfach frisch aus der vorhandenen Trinkwasserleitung. Das ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz.
1.000 Liter Trinkwasser kosten rd. 2 Euro (Mengenpreis 1,62 Euro plus Grundpreis anteilig), ein Liter Trinkwasser also rd. 0,2 Cent!
Mehr dazu unter www.rww.de.









