(openPR) • Erster „Mineralwasser-Radar“: Studie der Sophie Karmasin Market Intelligence GmbH
• Erfrischend und unbehandelt direkt von der Quelle: Mehrheit der Österreicher von hoher Qualität und Qualitätskontrolle bei Mineralwasser überzeugt
• Wissensbedarf beim Thema „Mineralisierung“ : 55 Prozent wissen nicht, wie die Mineralstoffe ins Wasser kommen
Wien, 27. Juli 2012 – Mineralwasser hat im Sommer Hochsaison und ist deshalb „in aller Munde“. Österreich ist ein Land der Quellen: Mehr als 30 heimische Mineralwasserquellen sprudeln unaufhörlich und fördern mit 717 Mio. Liter pro Jahr einen kostbaren Naturschatz zu Tage. Anlass für Sophie Karmasin, die Einstellung und das Konsumverhalten der Österreicher zu untersuchen. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) ist der Meinung, dass die Qualität von Mineralwasser strengsten Kontrollen unterliegt. Mineralisierung, Kohlensäure, Sauberkeit und die erfrischende Wirkung sind die zentralen Vorteile aus Konsumentensicht. Mehr als die Hälfte der Befragten weiß allerdings nicht, wie die Mineralstoffe ins Mineralwasser gelangen. Die Mehrheit der heimischen Konsumenten, 60 Prozent, schätzt Mineralwasser als qualitativ hochwertiger ein als Leitungswasser – in Niederösterreich und im Burgenland weitaus stärker als im westlichen Österreich. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forum Mineralwasser gemeinsam mit Sophie Karmasin Market Intelligence GmbH, die unter 1.000 Österreichern durchgeführt wurde.
Die Österreicher sind Mineralwasser-Trinker: Im vergangenen Jahr 2011 betrug der heimische Pro-Kopf-Verbrauch 89,2 Liter. Mineralwasser ist – nicht nur an heißen Tagen – Durstlöscher Nummer eins: Für 78 Prozent der Befragten ist seine durststillende Wirkung der Hauptgrund, zu Mineralwasser zu greifen. Fast die Hälfte entscheidet sich aufgrund des Geschmacks für Mineralwasser und für 42 Prozent steht Gesundheitsbewusstsein und ein gesunder Lebensstil im Vordergrund. Fast 40 Prozent - vor allem Frauen - legen großen Wert auf die im Mineralwasser enthaltenen wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente. In der Altersgruppe der 14-30 Jährigen wird vordergründig auf den Geschmack Wert gelegt, die 31-50 Jährigen achten eher auf wertvolle Mineralien und Spurenelemente im Getränk.
Hohe Qualität, Sauberkeit und Frische
Mineralwasser überzeugt die heimischen Konsumenten nicht nur durch Geschmack und Erfrischungspotenzial, sondern vor allem auch durch Qualität und Reinheit. So halten 60 Prozent der Befragten Mineralwasser für qualitativ hochwertiger als Leitungswasser, 36 Prozent sehen keinen Unterschied. Das hauptsächliche Unterscheidungsmerkmal zwischen Mineral- und Leitungswasser liegt für sie in der inhaltlichen Zusammensetzung und dem Kohlesäuregehalt bei Mineralwasser, aber auch Sauberkeit und Frische spielen eine wichtige Rolle. „Insgesamt gesehen ist Mineralwasser vergleichsweise positiv besetzter als Leitungswasser. Es wird als hygienischer, erfrischender, länger frisch und qualitativ hochwertiger bewertet“, fasst Sophie Karmasin, GF Sophie Karmasin Market Intelligence GmbH, die Ergebnisse zusammen. „Kein Wasser ist so rein, frisch und unbehandelt wie Mineralwasser, das direkt und ohne Zusätze an der Quelle abgefüllt wird. Darüber hinaus hat heimisches Mineralwasser strengsten Richtlinien zu entsprechen, dementsprechend führen die Mineralwässer-Abfüller Österreichs laufend strenge Kontrollen in ihren Betrieben durch – damit natürliches Mineralwasser von der Gewinnung bis zur Konsumation von seiner ursprünglichen Reinheit und seiner wertvollen Zusammensetzung nichts verliert“, ergänzt Mag. Rainer Widmar, Sprecher des Forum Natürliches Mineralwasser.
Wie kommen die Mineralstoffe in das Wasser?
Was das Wissen über Mineralwasser und seine genaue Zusammensetzung betrifft, so zeigt die Studie deutlich, dass hierzulande noch starker Aufklärungsbedarf besteht. So weiß mehr als die Hälfte der Österreicher (55 Prozent) nicht, wie die Mineralstoffe ins Wasser gelangen. Nur ein Drittel (34 Prozent) fühlt sich zum Thema Inhaltsstoffe und Zusammensetzung von Mineralwasser gut informiert. „Die Österreicher konsumieren pro Jahr rund 717 Mio. Liter Mineralwasser und wissen zugleich recht wenig über die Inhaltsstoffe ihres Erfrischungsgetränks – diese Informationsdefizite sehen wir als klare Botschaft und orten für die Zukunft noch stärkeres Potenzial für die Kommunikation und Information gegenüber den Konsumenten. Hier sind die heimischen Mineralwasserhersteller, ebenso wie das Forum Natürliches Mineralwasser selbst, gefragt, über die wertvolle und jeweils einzigartige Zusammensetzung ihrer Produkte aufzuklären. Deshalb setzen wir dieses Thema als Priorität 1 auf unsere Agenda für die nächsten Jahre“, so Rainer Widmar. „Denn 40 Prozent der heimischen Konsumenten achten beim Kauf auf die Zusammensetzung von Mineralwasser. Der ‚Mineralwasser-Radar‘ ist ein wichtiger Baustein, um die Konsumentenbedürfnisse zum kostbaren Naturprodukt Mineralwasser zu erfassen und entsprechende Handlungsanweisungen abzuleiten“.
„Mineralwasser-Radar“ – Über die Studie
Die Studie „Mineralwasserkonsum in Österreich“ wurde gemeinsam von Sophie Karmasin. Market Intelligence GmbH im Auftrag des Forum Mineralwasser durchgeführt. Insgesamt wurden 1.000 Personen in persönlichen Einzelinterviews befragt. Die Respondenten sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren. Der Untersuchungszeitraum liegt im Juni 2012.









