(openPR) Kammermusik, das steht für viele Leute heutzutage für vertraute klassische Besetzungen wie das Streichquartett oder das Klaviertrio, eine weitreichende Tradition und die Pflege eines klassischen und romantischen Repertoires. Umso erstaunlicher erscheint es, dass gerade ein klassisches Kammermusikensemble von der Bundesregierung für besondere Kreativität und Innovation ausgezeichnet wurde. Das abenteuerlustige Quintett Spark trägt seit dem 28. Oktober 2010 als einziger Vertreter des Musikzweigs den Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2010“.
Spark mischt seit 2007 die klassische Musikszene auf – und das in einer Besetzung, die verrückter kaum sein kann: 30 verschiedene Blockflöten, gespielt von Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, werden mit dem traditionellen Klaviertrio, bestehend aus Stefan Glaus an Violine oder Viola, Victor Plumettaz am Violoncello und Jutta Rieping am Klavier, kombiniert. Die anfängliche Skepsis, ob eine solche Besetzung überhaupt funktionieren kann, hat Spark längst souverän hinweggefegt. Immer mehr Menschen begeistern sich für die reiche Klangpalette und das innovative Konzept der Gruppe, der Tourplan des Ensembles wächst beständig und die Fachpresse überschlägt sich mit Lob. Als „Kammermusik auf höchstem Niveau und am Puls der Zeit“ bezeichnete beispielsweise die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Musik von Spark.
In seinem aktuellen Programm „Downtown Illusions“ zeigt Spark, wie spannend und farbenreich Musik klingt, die sich sowohl der Tradition verpflichtet fühlt, als auch der Innovation verschrieben hat. Virtuos und völlig unverkrampft bewegt sich Spark zwischen den verschiedensten musikalischen Welten: Bach wird mit zeitgenössischer Avantgarde kombiniert, ein Vivaldi-Konzert trifft auf rockige Minimalklänge, Fauré wird von Weltmusik umrahmt, Newcomer kommentieren klassische Meister. Die klassische Musik wirkt durch diese gekonnte Verknüpfung mit aktuellen Klängen und Trends nicht mehr elitär und abgehoben, sondern genauso verständlich und zugänglich wie Pop- oder Rockmusik.
Nun trägt Spark den Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2010“ – eine Auszeichnung die in diesem Jahr erstmals von der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung vergeben wurde. Über 750 Bewerber zählte der im Juli 2010 gestartete Wettbewerb. Vertreten waren dabei Projekte aus den Bereichen Musik, Literatur, Film, Design, darstellende Kunst, Presse, Rundfunk sowie aus der Software und Games-Industrie und aus dem Werbemarkt. Rund 100 von ihnen konnten ihr Konzept in der zweiten Runde vor den Expertenjurys präsentieren. 32 wurden schließlich mit dem Titel „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“ ausgezeichnet, den sie nun ein Jahr lang führen dürfen. Als einziger Vertreter des Musikzweigs wurde das Ensemble Spark zum „Kultur- und Kreativpilot Deutschland“ ernannt.
Spark bezeichnet sich auch die klassische Band, was viel von der Intention dieses Kreativkollektivs verrät. „Wir wollen klassische Musik wieder zu etwas machen, das viele Menschen berührt“, so Daniel Koschitzki, Gründungsmitglied von Spark. „An einem aufgesetzten Starkult haben wir kein Interesse. Unser Publikum ist Teil des Konzerterlebnisses und soll hautnah dabei sein.“ Dass klassische Musik gleichzeitig rocken und höchsten Ansprüchen genügen kann, möchten die Musiker von Spark vor allem auch einem jungen Publikum zeigen. Deshalb beteiligen sie sich mit viel Leidenschaft und Freude an dem Projekt „Rhapsody in School“. Wo immer es sich an Konzerte anbinden lässt, gehen die fünf Musiker an die verschiedensten Schulen und bringen den Kindern und Jugendlichen ihre Musik näher. Und diese können mit Spark nicht nur über die Musik und das Konzertleben plaudern, sondern auch gerne mal über Videospiele und Fußballkicker.
Das Konzept von Spark funktioniert: Der Funke zündet.
www.spark-die-klassische-band.de
www.spark-the-classical-band.com
www.facebook.com/sparkoff
www.myspace.com/sparkoff
www.twitter.com/spark_off









