(openPR) Castor-Demonstrationen: Mehr Event als Politik?
Ergebnisse der repräsentativen mingle-Trend-Umfrage zum Demonstrationsverhalten der Deutschen
Köln. Am Wochenende des Castor-Transports vom französischen La Hague zum Zwischenlager Gorleben rechnen Polizei und Atomkraftgegener mit einer Rekordbeteiligung an den geplanten Demonstrationen. Thomas Osterroth, der Einsatzleiter der Bundespolizei, spricht von „mehr Protestpotenzial“, da neben den Endlager-Plänen der Bundesregierung auch die aktuellen Pläne zur Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke bei den Gegnern für Aufregung sorgen.
Einige Atomkraftgegner werden auch dieses Jahr nicht nur demonstrieren, sondern sich aktiv an Blockaden beteiligen, indem sie sich dem Transport in den Weg setzen. Laut der repräsentativen Umfrage des mingle-Trends bleiben Sitzblockaden jedoch umstritten: 23% der Bürger halten diesen so genannten „zivilen Ungehorsam“ als Mittel der Demonstration für nicht gerechtfertigt.
Der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Stefan Mappus, äußerte im September 2010 es gebe „einen nicht unerheblichen Teil von Berufsdemonstranten“, die der Polizei das Leben schwer machten. Nicht wenige der Deutschen stimmen dem Politiker zumindest in Ansätzen zu: 28% der Befragten sind der Ansicht, es gäbe „viele“ Demonstranten, die weniger am Thema selbst, sondern mehr am Eventcharakter der Demonstration interessiert seien.
Weitere Ergebnisse und Grafiken (u.a. wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich auf die Straße gehen, welche Auswirkungen die mediale Berichterstattung auf das Demonstrationsverhalten hat und ob sich die Demonstranten bei ihren Aktionen sicher fühlen) erfahren Sie unter folgendem Link:
http://mingle-trend.respondi.com/de/05_11_2010/demonstrationen-mehr-event-als-politik/
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