(openPR) Keine Immobilienklasse war im Jahr 2010 bei Investoren so gefragt wie Einzelhandelsobjekte. Was Shoppingcenter, Fachmärkte und Co. attraktiv macht, untersucht das Fachmagazin immobilienmanager.
Köln, 3. November 2010 – Die großen Immobiliendeals des Jahres 2010 zeigen einen klaren Schwerpunkt auf der Nutzungsart Handel: Zwölf der 20 größten Transaktionen in Deutschland galten Shoppingcentern und anderen Einzelshandelsimmobilien. Darunter sind so dicke Fische wie das Alexa in Berlin, das für 316 Millionen Euro den Besitzer wechselte, oder auch das Billstedt Center in Hamburg und das City Center Chorweiler in Köln.
Dieser Trend hat mehrere Gründe. Banken finanzieren Handelsimmobilien lieber als andere Objekte, weil die Mietverträge dort vergleichsweise lange laufen und so der Cashflow gesichert ist. Darüber hinaus sind gerade bei Fachmarktzentren die Renditen attraktiv. Und für institutionelle Investoren gilt, dass sie bisher wenig Kapital in die Nutzungsart Handel investiert hatten. Bei ihnen besteht also Nachholbedarf.
Allerdings hat der Run zur Folge, dass die Spitzenrenditen leicht zurückgegangen sind. Für erstklassige Shoppingcenter in A-Standorten liegt die Rendite bei maximal 5,25 Prozent, in B-Standorten bei sechs Prozent. Fachmarktzentren erreichen deutlich höhere Werte, die besonders gefragten Geschäftsflächen in den Fußgängerzonen der deutschen Großstädte liegen spürbar darunter.
Die aktuelle Ausgabe 11-2010 von immobilienmanager befasst sich mit dem Schwerpunktthema Einzelhandel und beleuchtet die Aspekte Investitionen, Asset- und Property Management von Handelsobjekten, Planungsfehler bei Shoppingcentern, Macht der Mieter und Revitalisierungsbedarf.
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