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ABiTEP GmbH auf 7. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit vorgestellt

01.11.201013:34 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: ABiTEP GmbH auf 7. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit vorgestellt
Versuchsfeld mit Salat
Versuchsfeld mit Salat

(openPR) Die ABiTEP GmbH wird auf dem 7. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit (FONA) als Erfolgsbeispiel aus der Industrie präsentiert. Das Berliner Biotech-Unternehmen stellt auf der Eröffnungsveranstaltung am 2. November seine Forschungsaktivitäten in China vor. Im Interview mit Fernseh-Moderator Karsten Schwanke wird Geschäftsführer Dr. Helmut Junge erläutern, welche biologischen Verfahren der Pflanzenstärkung die ABiTEP GmbH für die chinesische Landwirtschaft entwickelt.



Seit 2007 nimmt die ABiTEP GmbH am deutsch-chinesischen Forschungsprojekt "Biocontrol and plant growth promotion" teil. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem chinesischen Wissenschaftsministerium (MoST) geförderten Projekt arbeiten Wissenschaftler und Industrieunternehmen beider Länder an biologischen Alternativen zu chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Warum dies so wichtig ist, erklärt Prof. Dr. Rainer Borriss, Koordinator des Projekts: "Bodenhilfsstoffe und Pflanzenstärkungsmittel verwendet man in China noch zu wenig, obwohl die Umwelt zunehmend unter den Pestiziden leidet. Ein großes Problem für die dortige Landwirtschaft sind saure Böden durch zu viel Stickstoffdünger – das führt nicht zuletzt wieder zu niedrigeren Erträgen."

Aus dem auf vier Jahre angelegten Gemeinschaftsprojekt entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit Forschern verschiedener chinesischer Universitäten. "Ein tolles Resultat ist auch die Etablierung eines Joint Venture mit der chinesischen Firma Feng-He Ecological Development", begeistert sich ABiTEP-Geschäftsführer Junge. Die Partner in China arbeiten eng mit der ABiTEP GmbH zusammen. Gemeinsam produzieren sie einen Bodenhilfsstoff, der den Anforderungen der chinesischen Landwirtschaft gerecht werden soll.

Für die Versuchsanwendungen in China suchten die Forscher das bereits von der ABiTEP GmbH produzierte und europaweit vertriebene FZB42 (Rhizovital®42) aus. Der Bodenhilfsstoff zeigte gute Ergebnisse bei der Behandlung von Mais, Kartoffeln, Gemüse und Zierpflanzen. Rhizovital®42 enthält das natürlich vorkommende Bodenbakterium Bacillus amyloliquefaciens FZB42. Bakterien dieses Stammes entwickeln wuchsfördernde, pflanzenhormonähnliche Substanzen, die Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der behandelten Pflanze steigern und sie so vor Pflanzenkrankheiten schützen. Dank dieser Eigenschaften wächst die Bedeutung des Bakteriums als natürliche Alternative zu chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln.

Neben Rhizovital®42 stellt ABiTEP die biologischen Pflanzenstärkungsmittel Bacillus subtilis FZB24® und RhizoPlus® her. Auch diese bestehen aus natürlich vorkommenden Bodenbakterien und finden Einsatz in Landwirtschaft und Gartenbau. Die ABiTEP GmbH, vor fünf Jahren in Berlin-Adlershof gegründet, engagiert sich außerdem in verschiedenen Verbundprojekten und weiteren Forschungsvorhaben. Ein neues Förderprojekt des BMBF untersucht beispielsweise die genetischen Grundlagen der Wirksamkeit von Bacillus gegen die Wurzeltöterkrankheit bei Kartoffeln (Rhizoctonia solani). Geplant ist, die Resultate für neue Produkte praxiswirksam umzusetzen.

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