(openPR) Walldorf 13. Mai 2005*****Bluthochdruck, die so genannte Hypertonie, gehört in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen. An seinen Folgen sterben nach Angaben der Deutschen Hochdruck-Liga jährlich mehr als 400.000 Menschen – allein in Deutschland. Claude Lenfant, Präsidentin der Welt-Hypertonie-Liga, schätzt die Anzahl der von Bluthochdruck Betroffenen weltweit auf mehr als 1,5 Milliarden Menschen, von denen nur ein Drittel behandelt werden. Der morgen stattfindende Welt-Hypertonietag steht im Zeichen der Aufklärung. Denn viele Menschen wissen nichts über das in ihnen pochende Risiko. Das Gesundheitsportal www.vitanet.de trägt mit umfassenden Informationen dazu bei, Wissenslücken zu schließen.
Kontinuierliches Messen macht Risiko einschätzbar
Erhöhter Blutdruck steigert die Wahrscheinlichkeit von Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere Durchblutungsstörungen. Bei der Kontrolle des Blutdrucks ist Eigeninitiative gefragt. Neben beim Arzt oder in Apotheken durchgeführten Messungen bringt vor allem die kontinuierliche Selbstmessung verlässliche Werte und zeigt auf, ob im Therapieverlauf Erfolge erzielt werden. Denn die einmalige Messung, z.B. beim Arzt, ist durch die damit verbundene Aufregung oft wenig aussagekräftig. Für das Messen stehen heute eine Vielzahl bewährter und einfach zu bedienender Geräte zur Verfügung. Die Diagnose Bluthochdruck wird gestellt, wenn bei mehreren Blutdruckmessungen erhöhte Werte über 140/90 mmHg festgestellt werden.
Beeinflussbare und unbeeinflussbare Risikofaktoren
Früherkennung und rechtzeitig eingeleitete Therapiemaßnahmen können drastische Spätfolgen minimieren. Leistungsfähige Medikamente für eine Bluthochdruck-Therapie gehören aber nicht allein zum Standardrepertoire der Behandlung. Wichtig ist die Verknüpfung verschiedener Ansätze. „So sind in vielen Fällen allgemeine Maßnahmen wie eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung ebenso von Bedeutung wie die Medikation“, erklärt Dr. med. Petra Kittner vom Gesundheitsportal Vitanet, „Alkohol und Nikotin sind ernst zu nehmende Risikofaktoren, genauso wie Übergewicht und Stress.“ Aber es gibt auch nicht beeinflussbare Risikofaktoren wie das Lebensalter oder bei Frauen die Wechseljahre.
Was bei der Selbstmessung zu beachten ist
Es ist wichtig, bei der Bestimmung des Blutdrucks einige Regeln zu beachten. Die Lagerung des Armes in Herzhöhe ist Voraussetzung für korrekte Messungen, genauso wie eine vorausgehende Ruhephase von 3-4 Minuten. Bei einem Gerät mit Blutdruckmanschette messen Rechtshänder in der Regel am linken Arm. Das Stethoskop wird an der Innenseite des Oberarms über der Schlagader platziert. Der Druck wird dann in der Manschette bis ca. 30 mmHg über dem üblichen Blutdruck aufgebaut und dann langsam, ca. 3 mmHg pro Sekunde, abgelassen. Wird ein Ton hörbar, ist der obere Wert, der systolische Blutdruck, ablesbar. Verschwindet der Ton, ist der diastolische Druck, der untere Wert, erreicht. Bei einem automatischen Blutdruckgerät ist zu beachten, dass sich das Handgelenk in Herzhöhe befindet. Den Rest macht das Gerät von allein.
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Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Thilo Stenzel, Leitung Marketing und PR, Vitanet GmbH unter 06227/35679-56 oder











