(openPR) Über 30 Mitglieder – Roaming-Standard definiert – Teilnahme am EXPP Summit
Frankfurt am Main, 4. Oktober 2010 – Der Verband elektronische Rechnung (VeR) zieht eine positive Bilanz. Seit der Gründung im März 2009 haben sich über 30 Unternehmen dem VeR angeschlossen. In diesem Jahr sind bis jetzt elf neue Mitglieder hinzugekommen, darunter die Datev, Ariba und Pitney Bowes. Damit sind jetzt alle wichtigen Dienstleister für E-Invoicing im Verband organisiert. Der VeR steht auch Unternehmen offen, die E-Invoicing im Einsatz haben sowie Beratungsunternehmen, die sich diesem Thema widmen.
Einen Meilenstein seiner Arbeit hat der Verband bereits erreicht. Ein Jahr lang hat eine Arbeitsgruppe intensiv an der Entwicklung eines Roaming-Standards gearbeitet. So wurde ein juristisches und technisches Rahmenwerk geschaffen, das sich in der Praxis bewährt. Wesentliche Aspekte wie die Adressierbar der Provider, das Übertragungsformat, oder auch die Gestaltung von Verträgen und Qualitätskriterien für Provider sind jetzt einheitlich festgelegt. Nun können auch verschiedene Dienstleister reibungslos Rechnungsdaten austauschen. Der VeR ist der erste Verband in Europa, der einen solchen Roaming-Standard definiert hat. Mit dem Roaming-Standard bietet der VeR seinen Mitgliedern eine leistungsstarke Lösung und berät diese bei der Umsetzung.
Da erst fünf Prozent der deutschen Unternehmen den elektronischen Rechnungsaustausch nutzen, bietet der Markt für E-Invoicing ein großes Potenzial. Der VeR will durch gezielte Aufklärung die Akzeptanz von E-Invoicing sowohl bei Unternehmen als auch in der Öffentlichkeit erhöhen. Der Verband hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2015 sollen 40 Prozent aller B-to-B Rechnungen elektronisch ausgetauscht werden. Um faires E-Invoicing zu gewährleisten, hat der VeR einen Code of Ethics erarbeitet, der verbindliche Richtlinien festlegt.
Der Verband engagiert sich für einfaches und sicheres E-Invoicing auch auf internationaler Ebene. Hierzu steht der VeR mit anderen Verbänden und Organisationen in Deutschland und Europa in direktem Dialog -- denn die zukünftigen Herausforderungen bei der Verbreitung von E-Invoicing müssen auf europäischer Ebene gelöst werden. Deshalb steht die grenzüberschreitende Rechnungslegung, das sogenannte cross-border e-invoicing im Fokus der weiteren Verbandsarbeit. Auch das branchenübergreifende E-Invoicing (cross-industry e-invoicing) wird ein Kernthema sein.
„Wir sind stolz darauf was wir innerhalb kurzer Zeit als Verband erreicht haben“, sagt Hubert Hohenstein, Vorstandsvorsitzender des VeR. „Wir sind eine schlagkräftige Interessenvertretung mit hervorragendem Fachwissen und guter internationaler Vernetzung. Für die Zukunft wird das Business- to-Government E-Invoicing auf unserer Agenda stehen. Öffentliche Institutionen sind die größten Einkäufer innerhalb der EU und deshalb Schrittmacher für E-Invoicing. Daher unterstützen wir vorhandene Initiativen, die sich für den elektronischen Rechnungsaustausch zwischen öffentlichen Institutionen und dem privaten Sektor einsetzen.“
Beim EXPP Summit, der vom 11. bis 12. Oktober 2010 in München stattfindet, ist der VeR mit einem Stand vertreten. Dieser internationale Kongress bietet dem Verband eine Dialogplattform, um mit Experten aus ganz Europa zu diskutieren und Entwicklungen weiter voranzutreiben.







