(openPR) José Carreras Leukämie-Stiftung fördert Forschungsprojekt am Robert-Bosch-Krankenhaus
Stuttgart/München, 24. September 2010 – Wissenschaftler der Abteilung für Pathologie des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) und des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie am RBK in Stuttgart entwickeln unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. German Ott ein Verfahren, das die Krankheitsentwicklung und damit die Therapiebedürftigkeit von unheilbar kranken Krebspatienten möglichst genau vorhersagen soll. Mit diesen Erkenntnissen wollen die Experten die Behandlung dieser Patienten verbessern. Das Projekt wird in Kooperation mit Wissenschaftlern des Pathologischen Instituts in Würzburg (Prof. Dr. Andreas Rosenwald) durchgeführt.
Die José Carreras Leukämie-Stiftung fördert das auf zwei Jahre angelegte Forschungsprojekt mit 190.000 Euro.
„Für die Wahl der Therapie chronischer Erkrankungen des Lymphsystems ist es von großer Bedeutung, die Prognose der Patienten bereits zum Zeitpunkt der Erkennung der Krankheit möglichst exakt ermitteln zu können, um eine optimale und rechtzeitige Behandlung zu gewährleisten“, erklärt Prof. Dr. German Ott. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die genaue Analyse einzelner Gene und Gengruppen im entarteten Gewebe. „Diese neue Methode soll zeit- und kostensparend sein, sehr effizient und auch für Routine-Gutachten eingesetzt werden“, ergänzt Prof. Dr. German Ott.








