(openPR) Die Katholische Hochschule NRW Aachen exportiert ihr Wissen über Versorgungsstrukturen für Demenzkranke, die zu Hause gepflegt werden. Prof. Liane Schirra-Weirich von der KatHO NRW Aachen unterzeichnete jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem Vizepräsidenten der Perfectual University Hiroshima (PUH) in Japan.
Japan steht mit einer wachsenden Alterspyramide vor den gleichen demographischen Herausforderungen wie Deutschland. Bereits vor zehn Jahren haben die Japaner das deutsche Modell der Pflegeversicherung in ihrem Land eingeführt.
Nun wollen sie vom deutschen Vorbild lernen, wie Versorgungsstrukturen für zu Hause lebende Demenzerkrankte aufgebaut werden. In Japan gehört es zur Tradition, dass die alten Menschen zu Hause gepflegt werden. Nur für ein Prozent (Deutschland fünf Prozent) der über 65jährigen gibt es in Japan Heimplätze.
Wie ein Versorgungsnetz für Demenzerkrankte, die zu Hause gepflegt werden, funktioniert im Zusammenspiel von Hausärzten, Pflegediensten, Tagespflege, Beratungsstellen und betroffenen Familien, hat die Aachener KatHO-Professorin Liane Schirra-Weirich wissenschaftlich untersucht und bewertet. Sie hat dabei festgestellt dass Case-Manager hier eine optimale Hilfe für die ganze Familie sind. www.katho-nrw.de/aachen/








