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AVA-Tagung: Clostridium Botulinum mit chronischem Botulismus in Milchviehherden - präsent oder Humbug?

21.09.201017:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: AVA-Tagung: Clostridium Botulinum mit chronischem Botulismus in Milchviehherden - präsent oder Humbug?
Großes Interesse besteht an der AVA-  Veranstaltung zu Botulismus
Großes Interesse besteht an der AVA- Veranstaltung zu Botulismus

(openPR) Eine Tagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) am 30. September und 01. Oktober 2010 zur Problematik der neuen Erkrankungsformen für Tierärzte, Landwirte, Berater und landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Behörden und Institutionen im münsterländischen Horstmar-Leer

Nahezu ausgebucht ist die 2-tägige Veranstaltung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) zur Thematik des so genannten chronischen Botulismus in Milchviehherden. Mit Wissenschaftlern und Praktikern der Tiermedizin und Landwirtschaft wird das neue Erkrankungsbild in Milchviehbetrieben (erste Berichte liegen auch von Schweinebetrieben vor) mit allen Konsequenzen für Therapien, Prophylaxe für Tier und Mensch zum Teil recht konträr behandelt. Da sich bereits auch Landwirte und bestandsbetreuende Tierärzte am chronischen Botulismus infiziert haben, wie Prof. Dr. Dirk Dressler, Neurologe an der Medizinischen Hochschule in Hannover, erklärt, ist der Erkrankungsform große Bedeutung zuzuwenden. Besonders die Ursachen des chronischen Botulismus sind noch weitgehend ungeklärt. Diskutiert werden u.a. Biorestgärmassen aus Biogasanlagen, die mit Sporen von Clostridium Botulinum kontaminiert sein können, wie Prof. Dr. Monika Krüger, Leipzig und Prof. Dr. Helge Böhnel, Göttingen, berichten. Auch wird ein betroffener Landwirt seinen Fall schildern, der innerhalb von 2 Jahren rund 1000 Rinder und Milchkühe verloren hat, weil dieses Erkrankungsbild in der Herde präsent war. Auch werden erfolgreiche Therapiemaßnahmen vorgestellt, um im Vorfeld richtige Behandlungsstrategien wählen zu können.
Auf der Veranstaltung sollten alle in der Tierproduktion Beteiligten nicht fehlen. Besonders angesprochen sind Tierärzte, Landwirte und Berater, aber auch landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Institutionen, Zuchtverbände, Industrie, Labore, Kammern, die Offizialberatung und Veterinärverwaltungen.
Das Programm incl. Anmeldung finden Sie unter dem Link: http://ava1.de/veranstaltung.php?id=3&veranstaltung=107

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