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GALIPLAN Fondsmanager kritisiert High Frequency Trading

Bild: GALIPLAN Fondsmanager kritisiert High Frequency Trading

(openPR) High Frequency Trader bestimmen rund 73 % des Börsenumsatzes und verfälschen die wirkliche Marktsituation

- Schweres Umfeld für quantitative Fonds – dem GALIPLAN Aktien Global AMI können die „Börsen-Parasiten“ jedoch nichts anhaben




Jülich, 15. September 2010 – „Aktien marschieren immer stärker im Gleichschritt. Die Korrelation innerhalb der Gesamtheit aller Aktien steigt seit geraumer Zeit stetig an“, meint Steffen Hauptmann, Fondsmanager des quantitativen Aktienfonds GALIPLAN Aktien Global AMI. Woran liegt dieser Trend zu weniger Differenzierung zwischen verschiedenen Aktien und Aktiengruppen?

Ein Grund ist die Verschiebung enormer Summen aus aktiv gemanagten Aktienportfolios hin zu passiv zusammengestellten ETFs und ähnlichen Vehikeln.

„Ein weiterer wichtiger Grund ist für mich das High Frequency Trading“, so Hauptmann. High Frequency Trading (HFT) hat das Ziel, durch Ausnutzung von Geschwindigkeitsvorteilen im Millisekundenbereich Gewinne zu erzielen. Nach den aktuellsten Zahlen des Aite Group Survey hat das HFT mittlerweile einen Anteil von rund 73 % am US-Börsenhandel.

High Frequency Trading am Rande des Zulässigen

Um das schnelle Handeln zu gewährleisten, stehen die Computer mit den entsprechenden Programmen so nahe wie möglich an den Computern der Börsenplattformen. So werden Leitungslaufzeiten vermindert. Zusätzlich sind die schnellsten verfügbaren Prozessoren und die neueste Netzwerktechnologie im Einsatz. Einige der neuen elektronischen Börsenplattformen ermöglichen den HFT-Firmen zudem das Handeln vor den eingehenden Orders externer Broker: die HFT-Computer „sehen“ den Orderfluss und treten binnen Millisekunden als Käufer und Verkäufer der Aktie auf. Damit erhöhen sie den Orderpreis künstlich auf Kosten des Käufers.

„Dieses Flash-Trading bewegt sich hart an der Grenze des juristisch Zulässigen und wird von vielen Seiten kritisiert. Immer mehr unter Druck geraten die Nutzer von HFT-Algorithmen seit dem 06. Mai 2010, dem sogenannten Flash-Crash. Innerhalb von Minuten verlor und gewann der Dow Jones 600 Punkte“, erklärt Hauptmann.

Die Verfechter des High Frequency Trading behaupten, dass damit die Liquidität an den Börsen erhöht werde. „Dabei hat sich gezeigt, dass diese HFT-Algorithmen genau dann keine Liquidität anbieten, wenn diese am meisten gebraucht wird, wie bei starken Börsenbewegungen. Stattdessen lösen sie möglicherweise sogar die extreme Börsenbewegung ursächlich mit aus“, so der GALIPLAN-Fondsmanager. Mit HFT und Flash-Trading werden massive Gewinne generiert. Einige dieser Firmen lassen verlauten, dass sie keinen einzigen Tag mit Verlusten abgeschlossen hätten.

„High Frequency Trader sind Parasiten, denn sie verhindern faire Preise“

Eine der wichtigsten Funktionen von Börsen ist es, faire Preise für ein Unternehmen zu finden. „Für mich sind die High Frequency Trader die erste Gruppe von Marktteilnehmern, die keinen Beitrag zur Findung eines fairen Preises leisten. Ich möchte sie sogar als ‚Parasiten‘ bezeichnen, die sich durch Geschwindigkeitsvorteile an anderen Marktteilnehmern bereichern“, äußert Hauptmann.

„In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir so häufig wie nie zuvor Tage gesehen, in denen mehr als 90 % aller Aktien gleichzeitig gestiegen oder gefallen sind. Historisch sind solche Tage eher selten. Diese starken Trendtage wurden von den High Frequency Tradern mit ihrer starken Dominanz künstlich verursacht. Sie tragen auch dazu bei, dass viele Aktien sich länger und weiter als üblich von ihren fairen Preisniveaus entfernen. Die Preisentwicklung hat somit an Aussagekraft verloren. Dies wiederum macht es allen anderen Anlegergruppen schwer, am Markt eine ‚normale‘ Performance zu erzielen. Eingriffe der Regulierungsbehörden zur Einschränkung dieser Strategien sind meiner Meinung nach unumgänglich“, so Hauptmann.

Quantitativer GALIPLAN-Fonds für HFT gewappnet

Das High Frequency Trading wird manchmal fälschlicherweise mit quantitativen Investmentstrategien gleichgesetzt. Die Gemeinsamkeiten begrenzen sich lediglich auf die Benutzung von Computern und auf den Einsatz von Modellen zum Handeln. Die Grundidee von quantitativen Investments ist, Aktien zu identifizieren, deren Preis aktuell vom fairen inneren Wert des Unternehmens abweicht. Dazu werden unter anderem fundamentale und technische Informationen zu einer systematischen Auswertung genutzt. „Da bei der Preisbestimmung auch das subjektive Handeln vieler Marktteilnehmer mitspielt, halten wir im GALIPLAN Aktien Global AMI eine große Anzahl von Positionen. Wir gehen davon aus, dass Aktien im statistischen Mittel dazu tendieren, ihren fairen Preis widerzuspiegeln“, erklärt der Fondsmanager. Die Haltedauer der Aktien im Fonds liegt zwischen vier Wochen und drei Jahren. HFT-Algorithmen basieren dagegen fast ausschließlich auf kurzfristigsten Informationen über Angebot und Nachfrage einer Aktie. Diese Informationen wechseln sehr schnell, somit können HFT-Strategien innerhalb von Millisekunden bei der gleichen Aktie vom Käufer zum Verkäufer werden.

Auch die Long-/Short-Strategie des GALIPLAN Aktien Global AMI tut sich – wie viele andere Fonds dieser Kategorie – tendenziell schwerer in einem Umfeld, in dem sich Preise eher im Gleichschritt als in Richtung ihres fairen Wertes bewegen. Dennoch lohnt ein Vergleich zu Long-/Short-Indizes wie beispielsweise der bei Bloomberg veröffentlichte Hedgefonds-Index (Teilindex „Long/Short Equities“). „Während dieser 2010 bis Ende August mit 4,1% im Minus lag, erreichte der GALIPAN Aktien Global AMI ein Plus von etwas mehr als 10 %“, berichtet Hauptmann. „Ich habe die im Fonds verwendeten Strategien gezielter in eine Richtung positioniert, die möglichst wenig Schaden von der Existenz der HFT-Strategien nimmt bzw. sogar versucht, von deren Existenz und den damit verbundenen Preisverfälschungen am Markt langfristig zu profitieren“, so Hauptmann weiter.

Abschwächung der Wirtschaft in den nächsten Monaten wahrscheinlich

„Die Indikatoren, die ich verfolge, deuten weiterhin auf eine deutliche Abschwächung der Wirtschaft in den nächsten drei bis sechs Monaten hin. Das muss nicht heißen, dass die Börse fällt, aber eine Bewegung nach unten hat momentan eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit.“

Große Unbekannte sind die Entscheidungen der Notenbank und der Politik. Von neuen Stimulierungsprogrammen könnte die Börse kurzfristig „profitieren“. Langfristig werden diese jedoch eher schaden. Die US-Notenbank könnte mit einem neuen Quantitative Easing 2.0 wesentlich größere Summen in den Markt leiten. „Ich erwarte diese Aktion aber erst nach den US-Wahlen im November oder nach einer deutlichen Verschärfung der Krise“, meint der GALIPLAN-Fondsmanager.

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