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Telefonabzocke: Verschärftes Vorgehen gegen Werbeanrufe längst überfällig

25.08.201017:17 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Telefonabzocke: Verschärftes Vorgehen gegen Werbeanrufe längst überfällig

(openPR) Berlin – Zur Ankündigung des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministers Johannes Remmel, wonach das Bundesland noch im Herbst eine Bundesratsinitiative für schärfere gesetzliche Reglungen gegen unerlaubte Telefonwerbung starten möchte, erklärt Rene Zoch, 2. Vorsitzender von "no abuse in internet" (naiin):

"Ein verschärftes gesetzliches Vorgehen gegen unerlaubte Werbeanrufe ist längst überfällig. Denn trotz Nachbesserungen werden Verbraucher auch heute noch telefonisch überrumpelt und zu mündlichen Vertragsabschlüssen gedrängt. Telefonische Vertragserklärungen erst nach einer schriftlichen Bestätigung per Brief oder E-Mail wirksam werden zu lassen, ist da nur folgerichtig und dringend notwendig, um der Telefonabzocke Einhalt zu gebieten. Schließlich gibt eine solche Bestätigungslösung auch Unternehmen die notwendige Rechtsicherheit. Dass sich der Gesetzgeber bei den letzten Gesetzesänderungen gegen die Einführung einer solchen Lösung ausgesprochen hat, hat sich für Tausende Verbraucher gerächt."

Weitere Informationen unter www.naiin.org

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