(openPR) Ein Zusammenhang zwischen Problemen mit der Schilddrüse und Diabetes mellitus wird häufig nicht bei den Folgerkrankheiten aufgezählt. Dabei ist erwiesen, dass sich Funktionsstörungen der Schilddrüse und Diabetes mellitus gegenseitig beeinflussen können.
Besonders mit spät auftretendem Typ-1-Diabetes geht häufig auch das sogenannte Hashimoto-Syndrom einher. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse deren Symptome mit denen einer Schilddrüsenüberfunktion weitgehend übereinstimmen.
Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) hemmt im besonderen Maße die Insulinausschüttung und kann so eine Insulinresistenz verstärken. So kann es dazu kommen, dass ein bereits vorhandener latenter Diabetes zu einem manifesten Diabetes werden kann. Bereits diagnostizierte Diabetiker müssen mit der Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion damit rechnen, dass es aufgrund der zusätzlichen Stoffwechselschwankungen trotz einer guten Blutzuckereinstellung zu häufigen Überzuckerungen kommt.
Eine Unterfunktion der Schilddrüse wird oft durch eine Entzündung ausgelöst. Betroffene Diabetiker müssen nun darauf achten, dass sie fortan weniger Insulin benötigen als sonst. Wird die Unterfunktion länger nicht erkannt, steigt hier die Gefahr einer Unterzuckerung.
Allgemein gelten Schilddrüsenerkrankungen als weniger schwer und werden so meist vernachlässigt. Gerade als Diabetiker sollte man jedoch aufgrund der erwähnten Komplikationen regelmäßige Kontrollen einplanen.
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