(openPR) "Diabetes haben eh nur alte Leute." Diese Ansicht ist weit verbreitet - jedoch ein Irrtum. Immer mehr jüngere Menschen sind vom "Altersdiabetes" (Typ-2-Diabetes) betroffen - sogar Kinder! Gründe dafür sind u.a. eine ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und das damit verbundene Übergewicht. Schätzungen zufolge sind etwa 6-7 Millionen Menschen in Deutschland betroffen, teilt das Internetportal D'GATE - www.diabetesgate.de - mit.
"Diabetes ist doch halb so schlimm."
Diese Annahme ist ein Trugschluss - Diabetes selbst tut nicht weh, aber die Spätfolgen können dramatisch sein! Erste Warnzeichen werden oft nicht ernst genommen. Die Auswirkungen können jedoch dramatisch sein: Unter anderem können Nierenprobleme, Augenerkrankungen, Schlaganfall und Wundheilungsstörungen bis hin zu offenen Wunden auftreten. Die Überzuckerung, die auf Insulinmangel folgt, kann zum diabetischen Koma bis hin zum Tod führen.
Heilbar ist Diabetes nicht - Typ-2-Diabetes ist jedoch eine Erkrankung, deren Ausbruch man verhindern oder zumindest hinauszögern kann. Übergewicht ist hier einer der größten Risikofaktoren. Schon etwas Bewegung und die richtige Ernährung helfen, um fit und gesund zu bleiben.
Ernährung - ausgewogen hält fit
Vielen Menschen fällt es nicht leicht, auf eine gesunde Ernährung zu achten - aber so schwer ist das gar nicht! Gesund zu essen heißt nicht, dass man in Zukunft auf Schokolade oder die Currywurst verzichten muss. Es geht nicht darum, was gegessen wird, sondern um die Menge des jeweiligen Nahrungsmittels.
Eine allgemeine Richtlinie für gesunde Ernährung kann die Ernährungspyramide bieten, bei der die Nahrung in sechs verschiedene Bereiche eingeteilt wird. Je größer ein Bereich in der Grafik, desto höher sollte der tägliche Anteil des darin gezeigten Nahrungsmittels sein.
Was außerdem beachtet werden sollte:
- Zeit lassen beim Essen. So vermeidet man, noch weiter zu essen, obwohl man eigentlich schon satt ist.
- Nur dann essen, wenn man auch Hunger habt!
- Genießer bleiben - wenn man sich zwingt, bestimmte Nahrungsmittel gänzlich zu meiden, wird man frustriert sein. Die Currywurst gönnt man sich statt dessen etwas seltener - aber bewusster.
Bewegung - vorbeugen durch Aktivität
Durch körperliche Aktivität kann man das Gewicht kontrollieren und ggf. reduzieren. Um fit zu bleiben, bedarf es keines Hochleistungssports - es reicht aus, mindestens zwei Mal pro Woche 30 Minuten lang richtig ins Schwitzen zu kommen (z.B. durch Joggen oder Radfahren). Wichtig: Sport wirkt sich nur dann positiv aus, wenn regelmäßig trainiert und dabei nicht über Ihre Leistungsgrenzen hinausgegangen wird! Im Zweifelsfall ist es besser, einen Gang zurück zu schalten und es ruhiger angehen zu lassen. Hauptsache, man ist überhaupt in Bewegung!
Im Alltag kann man ebenfalls eine Menge tun:
- Lieber die Treppe als den Fahrstuhl benutzen!
- Kürzere Strecken auch mal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren!
- Einen Spaziergang machen, statt vor dem Fernseher zu sitzen!
Kontrolle
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Ein regelmäßiger Check der Blutzuckerwerte hilft. Dies gilt vor allem für Personen, die über 45 Jahre alt sind und/oder Übergewicht haben. Eine Blutzuckerkontrolle kann problemlos und schnell beim Arzt oder Apotheker durchgeführt werden - außer einem kleinen Pieks merkt man nichts davon.
Erste Warnzeichen erkennen
Wenn man sich häufig müde und schlapp fühlt und großen Durst hat, sind dies möglicherweise Anzeichen für Diabetes. Typische Symptome sind:
- Appetitlosigkeit, Schwächegefühl
- Häufiges Wasserlassen und Durstgefühl
- Sehstörungen
- Infektionen und Wundheilungsstörungen
- Juckreiz
Wenn man verdächtige Symptome bei sich selbst beobachtet, sollte nicht gezögert werden, einen vorsorglichen Checkup beim Arzt zu machen!
D'GATE – www.diabetesgate.de – bietet tagesaktuelle Informationen für Diabetiker und alle, die mit dem Thema Diabetes zu tun haben.








