(openPR) Die Osnabrücker GRÜNEN sprechen sich dafür aus, dass die Stadt den Baumfrevel an der Lürmannstraße mit den größtmöglichen Sanktionen belegt. „Wir werden die Verwaltung beauftragen, gegen den Bauträger und das ausführende Bauunternehmen mit der gebotenen Härte vorzugehen. Dies ist auch deshalb notwendig, damit Investoren deutlich wird, dass sie sich nicht einfach über Bauauflagen hinwegsetzen können. Alles andere ist der Öffentlichkeit nicht mehr vermittelbar“, so der Fraktionsvorsitzende, Michael Hagedorn, und der umweltpolitische Sprecher, Volker Bajus, in einer aktuellen Stellungnahme zu den Vorgängen auf dem Eckgrundstück Gutenberg- / Lürmannstraße.
Zum wiederholten Male sei es in jüngster Zeit dazu gekommen, dass ökologisch wertvoller und planerisch geschützter Baumbestand in Osnabrück und insbesondere im Bereich des Westerbergs Opfer von Investoren geworden sei. „Offenkundig schrecken die in solchen Fällen zu verhängenden Bußgelder nicht hinreichend ab. Es müssen folglich weitergehende Sanktionsmaßnahmen ergriffen werden, damit umweltschützende Planungsauflagen eingehalten werden“, stellt Volker Bajus klar. Gerade auf dem Hintergrund, dass am Westerberg alter, ökologisch wertvoller Baumbestand vorhanden sei, bestehe dort verstärkter Handlungsdruck. „Im aktuellen Fall ist der Entzug der Baugenehmigung ebenso angemessen wie die Verhängung des höchst möglichen Bußgeldes. An der Stelle, an der die 120 Jahre alte Linde gestanden hat, muss natürlich auch ein gleichwertiger Ersatz zu Lasten des Bauträgers geschaffen werden. Außerdem werden wir uns dafür einsetzen, den Bebauungsplan so zu verändern, dass der Baumbestand gesichert wird“, so die beiden GRÜNEN-Politiker abschließend.











