(openPR) Pilze sind als Ursachen von Krankheiten ebenso wichtig wie Bakterien und Viren. Diese brisante Behauptung stellt nicht nur der schweizerische Naturarzt und Forscher Bruno Haefeli auf, der seine Tätigkeit der Erforschung von Pilzerkrankungen (Mykosen) gewidmet hat. Naturheilkundler und Heilpraktiker schätzen, dass mehr als die Hälfte ihrer Patienten mit Pilzerkrankungen belastet sind. Noch vor 10 Jahren waren Pilzerkrankungen des Darms und der inneren Organe eine Ausnahme. Mykosen sind ein Symptom unserer modernen Lebensweise. Grundvoraussetzung für eine Pilzerkrankung ist eine Schwächung des Immunsystems. Antibiotika und Kortisonbehandlungen, Stress, Überflutung mit Umweltgiften, einseitige oder minderwertige Ernährung, Zusätze in Lebensmitteln usw. schwächen unser Immunsystem oder stören die natürliche Symbiose in unserem Körper. Hierdurch wird der Vermehrung von Pilzen der Boden bereitet.
Von Experten werden die verschiedenen Arten von Schimmel- und Hefepilzen für so unterschiedliche Erkrankungen wie Herz – Kreislauf – Beschwerden, Rheuma, Arthritis, Gicht, Asthma, Allergien, Sinusitis, Gastritis, Tuberkulose, Krebs und viele weitere Leiden zumindest mitverantwortlich gemacht.
So befällt der Schimmelpilz Mucor beispielsweise die roten und die weißen Blutkörperchen und ruft unter anderem Durchblutungsstörungen hervor. Aspergillus, ein weiterer Schimmelpilz, setzt sich bevorzugt im Lymphsystem und den Gelenken fest, der Schimmelpilz Penicillium ist an Entzündungen beteiligt. Zudem produzieren Schimmelpilze einige der stärksten Gifte, die wir kennen. Das bekannteste ist wohl Aflatoxin, das besonders häufig in Erdnüssen und Paranüssen aber auch in einer großen Anzahl anderer Lebensmittel vorkommt. Eine deftige Dosis dieses Giftes kann Teile der Leber für lange Zeit, möglicherweise für Jahre außer Kraft setzen.
Pilze, vor allem Schimmelpilze befinden sich in der Natur, in feuchten Räumen oder an der Erde von Zimmerpflanzen, Nahrungsmittel wie Brot und andere Teigprodukte (vor allem wenn sie in Plastik verpackt sind), Käse, Marmelade und Fruchtsäfte können von ihnen befallen sein, oft schon, bevor sie äußerlich sichtbar werden. Auch Obst, Gemüse oder Salate bleiben nicht von ihnen verschont. Zudem werden Schimmelpilze von der Nahrungsmittelindustrie in zunehmendem Maße zur Aufbereitung von Lebensmittel eingesetzt. Mit ihrer Hilfe wird beispielsweise Mehl locker und flockig gemacht, Fertigkartoffeln „geschält“, zur Saftbereitung bestimmtes Obst vorgemanscht und der Geschmack von Fleisch verbessert. Über die Atmung und Nahrungsaufnahme gelangen die Pilze in unseren Körper, wo sie sich bei geschwächter Abwehr ansiedeln und verbreiten können. Zu den Schimmelpilzen gesellen sich die Hefepilze.
Der bekannteste, häufigste und schädlichste unter ihnen ist Candida albicans, der den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen kann. Mikrobiologen und Pilzforscher entdeckten bisher 25 verschiedene Arten von diesem Hefepilz im menschlichen Körper. Bis zu einem Drittel der Gesamtbevölkerung der westlichen Industrienationen leiden nach Aussagen von Experten an Krankheiten, die mit Candida albicans in Verbindung stehen. Candida wächst normal im Darm, ohne Schaden anzurichten. Bei schlechter Abwehrlage kann dieser an sich harmlose Pilz jedoch auswuchern, sich im Darm ausbreiten und bis in die inneren Organe wie beispielsweise Lunge, Nieren oder Herz vordringen. Daneben können Haut und Schleimhäute von ihm befallen werden. Die Ausbreitung von Candida im Darm und den inneren Organen kann eine große Reichweite von Symptomen hervorrufen. Hierzu gehören unter anderem Blähungen, Durchfall, Colitis und Geschwüre im Verdauungssystem, Frauenkrankheiten wie Menstruationsbeschwerden, Sterilität, Fibrose oder Schwangerschaftsbeschwerden, Erkrankungen des Mannes wie Prostata - Beschwerden, Allergien, Hyperaktivität, hormonelle Störungen, Herzprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, schlechtes Gedächtnis und mangelnde Ausgeglichenheit, Ohrenschmerzen, Asthma, Sinusitis,, Nierenprobleme, Blutzuckerschwankungen, Meningitis und Gastritis.
Diese unterschiedlichen Symptome werden durch die Gifte des Pilzes hervorgerufen. Candida produziert nahezu 100 unterschiedliche Toxine. Eines dieser Gifte ist eine hormonähnliche Substanz, die das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringt. Andere Gifte wirken auf das Gehirn oder die Nerven ein. Auch große Mengen von Alkohol können durch Candida produziert werden. In einer Firma in Japan wurden Arbeiter entlassen, da sie ständig Anzeichen von Trunkenheit zeigten. Obwohl sie versicherten, keinen Schluck Alkohol getrunken zu haben, zeigten Tests einen erhöhten Alkoholspiegel an. Schließlich stellte sich Candida als Ursache heraus. Die verschiedenen Gifte stellen eine große Belastung für die Leber dar, die den Körper nun auch nicht mehr ausreichend von den vielen anderen Toxinen, die in den Körper gelangen, entgiften kann. Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein und Stimmungstiefs gesellen sich zu den anderen Symptomen.
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Übrigens: Die Diagnostik und Behandlung wird von den Privatversicherungen, bzw. Zusatzversicherungen im Rahmen der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GbüH) übernommen.










