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FDP gefährdet Industrie-Standort NRW

19.04.200514:41 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Paderborn/Berlin, 19. April 2005 – Ignoranz kann gefährlich sein. Das zeigen regelmäßig die Wahlkampfauftritte von FDP-Kandidat Dr. Gerhard Papke. Mit seinen Attacken gegen die Windenergie gefährdet Papke über 60.000 Arbeitsplätze in der deutschen Windkraft-Industrie, die vor allem in NRW produziert. „Die Vermutung Papkes, dass mehrere Windräder in NRW illegal aufgestellt wurden, ist nichts als hohles Wahlkampfgeschwätz“, so Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWE): Windkraftanlagen werden durch die zuständigen Baubehörden oder nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt. Oft müssen Windpark-Projekte aufwändige Umweltverträglichkeitsprüfungen durchlaufen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Regelungen im Juni 2004 präzisiert und Altanlagen Bestandsschutz eingeräumt.



„Durch die Umweltpolitik der Regierungen Kohl und Schröder hat die Windenergie seit den 90er Jahren einen ordentlichen Aufschwung erlebt“, so BWE-Präsident Ahmels: „Über 10.000 Menschen verdienen auch an Rhein und Ruhr ihr Geld mit dem Bau von Windkraftanlagen.“ Doch es sind nicht nur die neu geschaffenen Arbeitsplätze, die die Windenergie zum Wirtschaftsmotor machen. Jeder Windpark vermehrt den Gemeinden die chronisch schrumpfenden Gewerbesteuer-Einnahmen. Und jede Kilowattstunde Windstrom, die in das Stromnetz eingespeist wird, senkt den Ausstoß klimaschädlicher Gase und mindert den Anstieg externer Kosten etwa für Umweltschäden und Rekultivierung. Ahmels: „Die Energie-Politik der FDP ist gleichbedeutend mit einem flächendeckenden Black-out. Die Liberalen hätten außer ihrer Verweigerungshaltung gegen die Erneuerbaren Energien nichts zu bieten. Das ist zu wenig für einen Energie-Standort wie NRW.“

In Nordrhein-Westfalen kann die Windenergie-Branche auf viel Know-how zurückgreifen. Die Hersteller von Spezialmaschinen für den Bergbau feilen heute auch an Windkraftanlagen: Getriebe, Generatoren, Stromrichter, Stahltürme, Wälzlager und Großgussteile sind nun „Made in NRW“. Heute verbraucht die deutsche Windkraft-Industrie etwa 800.000 Tonnen Stahl pro Jahr, das ist fast drei Mal so viel wie der Schiffbau benötigt. Gerade der geplante Bau von großen Windkraft-Anlagen in Nord- und Ostsee wird der Branche einen gewaltigen Schub geben. Allein in einem dieser Offshore-Windräder stecken 3.000 Tonnen Stahl. Und so sind auch große Konzerne wie ThyssenKrupp mit von der Partie, mit der Thyssen Rheinstahl Technik-N GmbH aus Essen etwa oder der Dortmunder Rothe Erde GmbH.

Allein fünf der weltweit führenden Getriebezulieferer für Windkraftanlagen sitzen in Nordrhein-Westfalen: Etwa die Bochumer Maschinenfabriken Eickhoff GmbH und Jahnel-Kestermann GmbH & Co. KG, die Bosch Rexroth AG (ehem. Lohmann + Stolterfoht) in Witten, die Renk AG in Rheine und der Weltmarktführer Winergy AG in Voerde, eine 100prozentige Tochter der A. Friedr. Flender GmbH mit Hauptsitz in Bocholt.

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