(openPR) Erneuerbare-Energien-Branche formuliert Minimalforderungen vor der Landtagswahl in NRW
Paderborn, 20. Mai 2005
Die Branche der Erneuerbaren Energien wendet sich wenige Tage vor der Landtagswahl mit Minimalforderungen an die Landespolitik. „Um die technologische Spitzenposition im Weltmaßstab erreichen und ausbauen zu können, benötigen wir eine noch breitere positive Grundstimmung für Erneuerbare Energien“, so Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). „Von der Landespolitik erwarten wir ein klares und langfristiges Bekenntnis zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und somit der Gewährleistung der Investitionssicherheit für die gesamte Branche in Nordrhein-Westfalen mit den entsprechenden Auswirkungen auf ganz Deutschland. Bewusste Wahlkampfpolemik ist genauso schädlich und unnütz wie populistische Stimmungsmache gegen einzelne erneuerbare Energieträger“, so Lackmann weiter.
Bis heute hat die Branche deutschlandweit über 130.000 Arbeitsplätze, davon mehr als 15.000 in Nordrhein-Westfalen geschaffen. Im Jahr 2020 – so die Verpflichtung der Branche in der Essener Deklaration Anfang April – sollen es mehr als eine halbe Million sein.
Verlässliche Rahmenbedingungen wie sie das EEG darstellen gewährleisten auch weiterhin, in den Bereichen Wind- und Solarenergie die technologische Weltspitze zu behaupten und im Bereich Biomasse in Kürze mit zu bestimmen.
Erneuerbare Energien bedeutet dezentrale Energieversorgung durch mittelständische Unternehmen mit erheblichen lokalen und regionalen Wertschöpfungspotenzialen. Dezentrale Energieversorgung bringt eine Verbesserung der Versorgungssicherheit. Durch die Stärkung des Mittelstandes wird die Gesundung der Volkswirtschaft vorangebracht und weitere Investitionen in Ausbildung und Arbeit möglich. Und die regionale und lokale Wertschöpfung steht für die Stabilisierung der öffentlichen Haushalte und die Stärkung der Kaufkraft.










