(openPR) Anlässlich des 1. Tags der bayerischen Gesundheitsregionen am 28.06.2010 kündigte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder an, die Spitzenstellung der bayerischen Gesundheitswirtschaft national und international bis 2013 weiter ausbauen zu wollen. Der Bayerische Heilbäder-Verband freut sich über dieses positive Signal seitens der Politik, hält aber weitere Investitionen gerade in die medizinischen Angebote der bayerischen Heilbäder und Kurorte für unerlässlich. Am 1. Tag der bayerischen Gesundheitsregionen hat Bayerns Gesundheitsminister Söder auf die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Bayern hingewiesen und den Startschuss für eine systematische Förderung und Entwicklung der bayerischen Gesundheitsregionen gegeben. Hierfür sind im Nachtragshaushalt des Bayerischen Gesundheitsministeriums erstmals 250 000 Euro ausgewie-sen.
„Ich freue mich sehr, dass Gesundheitsminister Söder das wertvolle Zukunftspotential der Gesundheitswirtschaft und damit auch der bayerischen Heilbäder und Kurorte so deutlich hervorhebt und durch Maßnahmen, wie z. B. das Qualitätssiegel ‚Bayerische Gesundheitsregion’, weiter ausschöpfen möchte“, so Klaus Holetschek, der 1. Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verband e.V.. Holetschek weist angesichts der aktuellen Diskussion auch darauf hin, dass die Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsbetriebe und die getätigten und geplanten Investitionen des Freistaates in die Infrastruktur gerade auch für die bayerischen Kurorte weitere wichtige Schritte zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft sind.
Holetschek betont aber auch die Rolle der medizinischen Angebote für die Heilbäder und Kurorte. Diese verhelfen den Heilbädern und Kurorten zu Alleinstellungsmerkmalen, die es im Ausland kaum gäbe bzw. dort nicht im Rahmen der Kassenleistungen abzurufen seien. „Noch nicht“, wie Holetschek betont, denn auf EU-Ebene gebe es bereits Bestrebungen, grenzüberschreitende Leistungen für die Patienten zuzulassen. Vor diesem Hintergrund sei es unerlässlich, in Qualität und Umfang der medizinischen Angebote in den Heilbädern und Kurorten zu investieren. Da gerade die Angebote der bayerischen Heilbäder und Kurorte im ambulanten wie im stationären Bereich seit langem und mit hoher Bewährung ein breites Spektrum an Prävention und Rehabilitation abbilden, müsse auch der Staat ein Interesse an diesem medizinischen Angebot haben, so Holetschek: „Der Bayerische Heilbäder-Verband fordert daher vom Freistaat, die medizinische Qualität zu fördern, um ganz im Sinne von Staatsminister Söder das Zukunftspotential unserer Bäder und Kurorte zu heben und für die zukünftigen Herausforderungen zu rüsten. Angesichts eines engen Staatshaushaltes müssen dafür evtl. auch anderweitige Mittel umgeschichtet werden.“ Laut Gesundheitsminister Söder tragen starke Gesundheitsregionen nämlich auch dazu bei, medizinische Versorgung für die Zukunft zu erhalten. „Insofern wäre es für alle Patienten ein Gewinn, wenn der Freistaat weiter in die medizinische Qualität der bayerischen Heilbäder und Kurorte investieren würde“, so Holetschek. Schließlich sei die Kurortmedizin mit ihrem präventiven und langfristigen Ansatz in der Behandlung eine wichtige Säule des Gesundheitswesens insgesamt.






