(openPR) Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) kritisiert die Überweisung der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Erhöhung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz in den Vermittlungsausschuss scharf. Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes KNEWITZ, sagte dazu: "Ganz offensichtlich haben die Bundesländer sich davon verabschiedet, eine wesentliche Rolle in der deutschen Studienfinanzierung zu übernehmen. Eine kurzfristige Erhöhung und eine mittelfristige Reform des Bafög hin zur Elternunabhängigkeit sind wesentliche Faktoren für die Zukunftsfähigkeit des Hochschulstandorts Deutschland! Man kann nicht bei jeder Gelegenheit nach sozialen Wohltaten für alle und jeden schreien und dann von Studenten verlangen, dass sie sich von Brot und Wasser ernähren! Das ist schlicht bildungsfeindlich und hat mit Chancengerechtigkeit nichts zu tun.“
Die Annahme des Stipendienprogramms, die durch die 100% Bundesfinanzierung möglich geworden ist, sei dagegen zu begrüßen, so KNEWITZ. Beide Projekte könne man aber nicht isoliert betrachten, politisch gehören sie zusammen.




