(openPR) So wie im Rest von Europa sind auch seit Anfang des Jahres alle Bedenken und Beschränkungen für den Einsatz von Aufzugnotrufsystemen mit GSM Anbindung aufgehoben. Damit steht dem breiten Einsatz dieser Technik keine Grenze mehr im Weg.
Die Nutzung von GSM Aufzugnotrufsysteme bieten der Installationsfirma und dem Endkunden viele Vorteile, dar-unter:
- einfache Installation
- sofortige Verfügbarkeit
- niedrigere Verbindungskosten
- Unabhängigkeit von Netzprovider
Die Fa. ROCOM bietet schon seit mehreren Jahren GSM Lösungen für den Aufzugnotruf im In- und Ausland und ist mit über 2.500 GSM Installationen in Deutschland und Österreich führend in diesem Sektor. Zwei Lösungen werden hier angeboten:
- EC II GSM Gateway
Der GSM Gateway ermöglich die Anbindung aller EC II Aufzugnotrufsysteme an das GSM Netz. Dabei können bis zu 9 Aufzüge (mit EC II Flex) an einem GSM Gateway, also mit einer SIM Karte, betrieben werden. Der GSM Gateway wird einfach im Maschinenraum installiert, mit den 230 V Stromnetz verbunden und bekommt dann eine SIM Karte eingesetzt. Eine Programmierung für den Standardbetrieb ist nicht notwendig. Die SIM Karte wird vom Gerät au-tomatisch gesperrt und kann dann nur mit dem GSM Gateway betrieben werden. Eine eventuelle Entsperrung kann nur mit dem PUK Kode erfolgen. Die Sprechgeräte in der Aufzugskabine werden einfach mit zwei Drähten verbun-den. Im Einzelbetrieb ist eine lokale Versorgung der Sprechgeräte in der Kabine nicht notwendig. Das GSM Gateway besitzt eine eingebaute Notstromversorgung mit NiCd Akku. Dieser wird automatisch jede 10 Tagen geprüft. Die Prüfung erfolgt unter Volllast und wird mit einer gespeicherten IU Kennlinien verglichen. Sollte dies nicht den Vor-gaben entsprechen wird en Batteriealarm ausgelöst. Dieser kann wahlweise über die Notrufzentrale (mit EC II Flex) oder über SMS erfolgen.
- EC II SE GSM
Bei diesem Gerät handelt es sich um ein komplett auf der GSM Technologie basierte Lösung. Sie besteht aus einer Steuereinheit, die vorzugsweise auf dem Kabinendach der Aufzugskabine installiert wird, und einem Sprechmodul in der Kabine selbst. In der Steuereinheit befindet sich die Steuerelektronik, der GSM Motor und eine 1,2 Ah Blei-batterie für die Notstromversorgung. Diese wird direkt mit dem 230 V Stromnetzversorgt. Die eingebaute Batterie kann nicht nur das Notruftelefon, sondern auch andere Verbraucher, wie z.B. eine Nothupe oder das Notlicht in der Kabine versorgen. Auch bei diesem Gerät wird die Batterie jede 10 Tage geprüft und bei drohendem Ausfall einen Alarm zur Notrufzentrale oder per SMS gesendet. Bei Bedarf kann dieses System per Tastatur, per Modem oder per SMS komplett verwaltet werden. Ebenfalls per SMS ist es auch möglich ein internes Logbuch mit allen Alarme abzu-rufen. Im Gegensatz zur vorherigen Lösung kann dieses System aber nur je eine Aufzugskabine pro SIM Karte ver-walten. Dieses System findet somit seinen Einsatz hauptsächlich bei Glasaufzügen, Baustellenaufzüge und generell in Aufzüge die sich außerhalb eines Gebäudes befinden. Aber auch als Notrufsystem in öffentlichen Gebäude, Erd-gastankstationen und weitere ähnlichen Applikationen ist dieses System zu finden.













