(openPR) step21, die Initiative für Toleranz und Verantwortung, zeigt heute im Bucerius Kunst Forum die multimedialen Beiträge von Hamburger Grundschülern zum Thema „Familie & Herkunft“. Die gezeigten Bilder, Radiobeiträge und Filme sind die Ergebnisse der vierwöchigen Workshoptour zur Förderung interkultureller Kompetenz an Grundschulen und Horteinrichtungen in ganz Hamburg, die von der Harold A. und Ingeborg L. Hartog-Stiftung gefördert wurde. Die Grundlage der Projektarbeit mit den Erst- bis Viertklässlern bildete die step21-Medienbox [Weltbilder:Bilderwelten].
Anwesende Lehrer zeigten sich von den ausgestellten Beiträgen begeistert: „Nie hätte ich gedacht, dass Hamburgs Grundschülern in so vielen verschiedenen Ländern ihre Wurzeln haben.“ Sonja Lahnstein-Kandel, die Stiftungsvorsitzende von step21, selbst als junges Mädchen aus Kroatien nach Deutschland gekommen, fügte hinzu: „Um so wichtiger ist es, dass die Schüler frühzeitig lernen mit kulturellen Unterschieden umzugehen.“
Von Altona bis Bergedorf, von Lurup bis Harburg. Viele Hamburger Grundschüler sind jeden Tag mit Menschen und Bildern aus unterschiedlichen Kulturkreisen konfrontiert. Damit ein friedliches Miteinander und ein fruchtbarer Austausch möglich ist, muss interkulturelle Kompetenz schon im Kindesalter gefördert werden. Ganz unabhängig von der Schulreform.
Deshalb besuchten Pädagogen von step21 vier Wochen lang Grundschulen und Horteinrichtungen in ganz Hamburg, um mit insgesamt 240 Schülern medial zum Thema „Familie & Herkunft“ zu arbeiten. Die Arbeitsergebnisse spiegeln nicht nur unterschiedliche kulturellen Traditionen wieder, sondern auch Vorstellungen „des Anderen“, die oft durch Medien vermittelt werden. So finden sich unter den Beiträgen neben Postkarten, Fotos und Liedern über andere Länder auch Filmbeiträge zur Auseinandersetzung mit fremden Kulturen.
Idee und Konzept zu der Workshoptour entstanden aus der von step21 entwickelten Medienbox [Weltbilder:Bilderwelten] zur Förderung von interkultureller Kompetenz und Medienkompetenz bei Grundschülern. Zur nachhaltigen Unterstützung wurden projektbegleitend 35 der Medienboxen an den Grundschulen implementiert. Deutschlandweit ist dieser „Koffer für die Augen und Ohren“ bereits über 1.000 Mal im Einsatz. Im letzten Jahr ergab eine unabhängige Evaluation des Hans-Bredow-Instituts der Universität Hamburg, dass viele Lehrer die Inhalte der Box als besonders geeignet für Kompetenzförderung einschätzen.
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Bilder zur Workshoptour und Ausstellung: http://bit.ly/step21











