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'Safety first': GAMEplaces BUSINESS & LEGAL am 1. Juli

15.06.201011:08 UhrIT, New Media & Software
Bild: 'Safety first': GAMEplaces BUSINESS & LEGAL am 1. Juli

(openPR) Kai Bodensiek (Brehm & v. Moers) über Absicherungsmöglichkeiten für Game-Produzenten

Frankfurt am Main, 15. Juni 2010 – Die Entwicklung und Produktion eines Computerspiels ist, ähnlich wie die Herstellung eines Films, kein risikofreies Unterfangen: Ob Überschreitung des kalkulierten und finanzierten Budgets oder Insolvenz des Entwicklers – die Probleme, die auftreten können, sind vielfältig. Bei GAMEplaces BUSINESS & LEGAL am 1. Juli informiert Medienanwalt Kai Bodensiek von der Kanzlei Brehm & v. Moers deshalb darüber, wie sich Game-Produzenten gegen im Laufe des Produktionsprozesses möglicherweise auftretende Risiken versichern können.



"Die Absicherung von Produktionen gegen die Insolvenz des Entwicklers oder sich später ergebende Risiken ist heute mehr denn je ein zentraler Punkt bei den Verhandlungen zwischen Entwicklern und Publishern", sagt Kai Bodensiek von der Kanzlei Brehm & v. Moers. Neben den klassischen Sicherungsmitteln, wie Bürgschaften, Escrow, Nießbrauch oder Sicherungsabtretungen erfreut sich insbesondere das so genannte Bonding zunehmender Beliebtheit. "Completion Bonds sind für jeden, der in ein Computerspielprojekt investiert, interessant, unabhängig davon, ob es sich dabei um Banken, Publisher, außenstehende Investoren oder Fonds handelt", so Bodensiek.

Dies überrascht nicht, lässt sich durch Bonding, anders als bei allen anderen Sicherungsmitteln, das gesamte Investment absichern – vom unrealistischen Szenario einer Fertigstellungsbürgschaft durch eine Großbank einmal abgesehen. Allerdings ist ein Bonding mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden; auch sind Entwickler und Publisher hierzulande meist ungeübt im Umgang mit Versicherern. "Aus diesem Grund ist Bonding in Deutschland derzeit noch die Ausnahme", sagt Bodensiek. Infolge der sprunghaften Zunahme von Fremdfinanzierungen habe es in der jüngsten Vergangenheit jedoch erheblich an Bedeutung gewonnen; insbesondere Publisher aus dem Onlinebereich seien immer häufiger an Completion Bonds interessiert, so Bodensiek weiter.

Kai Bodensiek (Brehm & v. Moers) ist als Rechtsanwalt im Bereich Medienrecht mit Schwerpunkt IT-, Urheber- und Wirtschaftsrecht tätig. Er berät Publisher und Entwickler von Computerspielen, Betreiber von Internetplattformen, Softwareentwickler und sonstige IT-Anbieter bei der Vertragsgestaltung, Finanzierung und Projektbegleitung und ist außerdem Dozent an der Berliner Games Academy.


'Safety first' am Donnerstag, 1.7. von 8:00 bis 10:00 Uhr in der IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main. Die Teilnahme ist nach Anmeldung auf www.gameplaces.de kostenlos.

Die im Mai kurzfristig ausgefallene Veranstaltung: 'Blut ist rot – Jugendschutz bei Computerspielen' mit Dr. A. Lober wird am 28.7. nachgeholt!

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