(openPR) Weinstadt. „Wir haben ein sehr positives Feedback und stoßen auf ein großes Interesse der Weinstädter“, stellen Volker Gaupp und Doris Groß fest. Sie sind die Sprecher der Initiative „Kein Bad auf Pump“ zur Halbzeit der Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren zum Neubau des Hallenbades für Weinstadt. An verschiedenen Stellen in Weinstadt sammelt die Initiative Unterschriften – 2000 müssen es bis Ende Juni sein, damit das Ziel erreicht wird, Weinstadts Bürger über den Bau des umstrittenen Hallenbades mit einem Bürgerentscheid abstimmen zu lassen.
Vor allem die vorgesehenen Öffnungszeiten des Millionenprojekts und die geplante Ausführung des neuen Hallenbads sorgen für viel Gesprächsstoff an den Sammelstellen. Hier besteht ein sehr großer Informationsbedarf, da viele Bürger von falschen Vorstellungen ausgehen. Deshalb lädt die Initiative zu einer öffentlichen Veranstaltung ein, um über die aktuelle Finanzlage der Stadt Weinstadt und den bevorstehenden Bürgerentscheid zu informieren.
Am Dienstag, 15. Juni, um 20:00 Uhr besteht die Möglichkeit im Gasthaus Rössle in Weinstadt Endersbach zu einem direkten Austausch mit der Initiative. Weitere engagierte Mitstreiter sind herzlich willkommen.
Natürlich ist die notwendige Zahl von Unterschriften nach der kurzen Anlaufzeit noch nicht erreicht. Alle Liste sollten allerdings bis zum 25. Juni abgegeben werden – oder werden nach Anmeldung unter Tel. 66 05 63 auch abgeholt. Weitere Informationen zum geplanten Hallenbad, finden sie ganz aktuell auf der Internetseite www.Kein-Bad-auf-Pump.de
Jede Stimme zählt, jeder Euro hilft!
Die Aufklärungskampagne kostet viel Geld. Deshalb bittet die Bürgerinitiative um Spenden aus der Bevölkerung. Die Initiative „Kein Bad auf Pump“ hat hierfür ein Spendenkonto eingerichtet: Konto 1000 888 829 bei der Kreissparkasse Waiblingen (BLZ 602 500 10).
Bürgerinitiative "Kein Bad auf Pump"
Volker Gaupp
Am Sonnenhang 6/2
71384 Weinstadt
Tel.. 07151-487423
Über das Unternehmen
Weinstadt. Eine Rekordverschuldung von 39 Millionen Euro im Jahr 2013 – dagegen macht nun offiziell die Initiative „Kein Bad auf Pump“ in Weinstadt mobil. Bis Ende Juni muss die Initiative nun mindestens 2000 Unterschriften sammeln – dann könnte der erste Bürgerentscheid der Remstalkommune über die Bühne gehen.
13 zu 13 – so stimmten die Weinstädter Gemeinderäte am 19. Mai 2010 über den Bau eines Sport- und Familienhallenbads ab. Die Stimme von OB Jürgen Oswald gab letztendlich den Ausschlag für den Bau eines neuen Hallenbades, das sechs Millionen Euro kosten soll.
Ziel des Bürgerbegehrens ist, dass ein Bürgerentscheid über die Frage stattfindet: Soll die weitere Planung und Ausführung des Bauvorhabens "Mineralbad Weinstadt" gestoppt werden?
Bei einer erfolgreichen Unterschriftensammlung dürfen dann alle wahlberechtigten Bürger von Weinstadt über den Bau des umstrittenen Mineralhallenbades im Ortsteil Endersbach entscheiden.
Weinstadt droht eine Rekordverschuldung in Höhe von 39 Mio. Euro – so die Sprecher des Bürgerbegehrens, Volker Gaupp und Doris Groß aus Weinstadt. Gleichzeitig sollen über 20 Jahre lang jährlich 800.000,– Euro als Zuschuss für das neue Bad fließen, obwohl bereits jetzt das Geld für dringende Sanierungen an Schulen und Hallen in Weinstadt fehlt. Ziel der Initiative ist es, den Badbau zu verschieben und Weinstadt vor einer weiteren dauerhaft prägenden Verschuldung zu retten.
Die Bürgerinitiative, getragen von Bürgern aller Ortsteile ist unabhängig und bürgernah. Große Unterstützung, so Volker Gaupp, habe sie schon auf den ersten Metern zum Bürgerbegehren in Weinstadt von Bürgern aus allen Altersgruppen erfahren. Die Bürger wollen jetzt mitentscheiden, wenn die finanzielle Zukunft unserer Stadt auf dem Spiel steht.
Über die Ziele, Unterschriftslisten und Sammelorte wird laufend auf der Homepage www.kein-bad-auf-pump.de informiert. Dort besteht auch die Möglichkeit, zum Druck von Unterschriftslisten.