(openPR) Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
Pressemitteilung ¹ 22
Berlin, den 17. März 2005
Der belarussische High-Tech-Park: intensive Arbeit am Projekt
Im Juli 2004 hat die belarussische Regierung den Beschluss gefasst, einen High-Tech-Park zu gründen mit dem Ziel, die Konkurrenzfähigkeit der belarussischen Wirtschaft durch Entwicklung von Hochtechnologieproduktionen zu erhöhen. Seit dieser Zeit wird am Projekt intensiv gearbeitet: Nach der Erstellung der Gesamtkonzeption werden andere wichtige Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Darunter sei vor allem die Arbeit an der rechtlichen Grundlage des Projekts und an der Ausbildung von Fachkräften zu erwähnen.
Die Finanzbedingungen für Wirtschaftssubjekte des belarussischen High-Tech-Parks würden günstiger sein als in anderen Ländern, teilte einer der Projektanten, der Generaldirektor des Zentrums für Informationsressourcen und Technologien der Nationalen Akademie der Wissenschaften Dr. Michail Machanek mit. Die entsprechenden Steuer- und Zollbegünstigungen würden per Präsidentendekret eingeführt. Der Entwurf sei zu etwa 90 % fertig und werde in einigen Tagen dem Staatsoberhaupt zur Prüfung vorgelegt.
Gleichzeitig wird an der Ausbildung von hochqualifizierten Spezialisten gearbeitet. Neben den Universitätslehrkräften nehmen daran auch die Vertreter führender internationaler Unternehmen teil. Beispielsweise wurde vor kurzem ein Seminar zum Thema Mobilfunk durchgeführt, in dem die Spezialisten des schwedischen Konzerns „Ericsson“ – eines der Marktführer im Kommunikationsbereich – den Zuhörern ihre Businesserfahrungen vermittelten. Die Spezialisten von „Ericsson“ stellten die Bestandteile des IT-Marktes und einzelne Dienstleistungen in diesem Bereich vor, machten mit ihren Erfahrungen des internationalen Zusammenwirkens bei der Lösung komplizierter marktwirtschaftlicher Aufgaben sowie mit ihrer Analyse der Nachfragenentwicklung im Dienstleistungssektor auf dem Weltmarkt bekannt.
Obwohl die Ausbildung von Programmierern in Belarus heutzutage gut organisiert sei, mangele es im Lande an Fachkräften in den Bereichen Marketing und Geschäftsplanung, meint Dr. Machanek. In dieser Hinsicht seien solche Seminare sehr nützlich. Er teilte mit, dass die Durchführung von ähnlichen Lehrveranstaltungen auch mit anderen ausländischen Unternehmen geplant sei, die sich in Belarus niedergelassen haben.
Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
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