(openPR) Vor 35 Jahren begann der Energieforscher Dr. Ulf Bossel von Göttingen aus mit dem Aufbau der deutschen Sektion der International Solar Energy Society (ISES). Am Wochenende 8./9. Mai treffen sich erstmals nach Gründung und der ersten Tagung zum Thema Sonnenergie im Jahre 1976 die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zur ordentlichen Delegiertenversammlung in Göttingen.
Die DGS hat sich die Veränderungen der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise durch die breite Einführung erneuerbarer Energien zur Aufgabe gemacht. Sie ist bundesweit aktiv. Die rund 2.800 individuellen Mitglieder und Mitgliedsunternehmen sind regional in 36 Sektionen und 6 Landesverbänden organisiert. Die DGS versteht sich als Mittler zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, Architekten, dem Baugewerbe, dem Handwerk, der Industrie, Behörden und Parlamenten. Projektarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und zum Beispiel der Aufbau eines Gütezeichens für Solaranlagen helfen dabei. Die DGS ist anerkannter Verbraucherschutzverband. Fachlich engagieren sich zehn Fachausschüsse bundesweit. Ihre Mitglieder sind Experten in den jeweiligen Fachgebiete und kommen aus allen Disziplinen und Fachbereichen.
Die Prager-Schule als diesjähriger Gastgeber zählt mit mehr als 90 Jahren Erfahrung in der Erwachsenenbildung zu den erfahrensten Bildungsanbietern der Region und ist seit drei Jahren nach der gesetzlichen Anerkennungs- und Zulassungsverordnung zur Weiterbildung (AZWV) anerkannt. Gemäß dem Motto „Neues Denken – Wissen in Anwendung – Energie für die Zukunft“ hat die Prager-Schule ein vielfältiges Angebot rund um die neuen Technologien entwickelt.
Kompetenznetzwerk Regenerative Energien
Um die Potentiale in der Region zu bündeln und innovative Entwicklungen zu fördern, arbeitet die Prager-Schule beispielsweise aktiv im Kompetenznetzwerk Regenerative Energien. Die Landesinitiative Brennstoffzelle & Batterietechnologie, die Bioenergiedorf Jühnde Centrum Neue Energie GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie, der Holzhof Göttingen und die Energieagentur Region Göttingen sind heute Partner der Initiative. Das Netzwerk liefert Informationen und Kontakte zu Fachleuten. Es versteht sich damit als Mittler zwischen Anbietern und Nutzern. Erklärtes Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Unternehmen und Institutionen Energieprojekte zu realisieren, um sowohl einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten als auch wirtschaftliche Anreize zu schaffen.
Projekte und Programme zur Wissensvermittlung
Zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und der Umweltkompetenzen junger Menschen unterstützt die Prager-Schule allgemeinbildende und berufsbildende Schulen. Solarradler und HySolar-Experimentierkoffer bieten passgenaue Bedingungen für den Experimental-Unterricht und als Partner des Schülerwettbewerbs der Landesinitiative für Brennstoffzelle & Batterietechnologie Niedersachsen fördert die Prager-Schule junge Talente.
Für Berufstätige, Rehabilitanden und Berufswechsler sowie Hauseigentümer hat sie mit dem „Fachberater für regenerative und alternative Energiesysteme“ ein modulares Qualifizierungsangebot entwickelt, dass nötiges Wissen vermittelt und Berufsperspektiven in der Energiebranche eröffnet. Die Fachqualifikation „Mit Energie in die Zukunft zur Berufsorientierung und -findung“ sowie Praxistrainings zu den Themen Solar, Erdwärme und Bioenergie runden das Bildungsangebot ab.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der Wissensvermittlung in Form von Praxisvorträgen auf Messen und Tagungen, wie beispielsweise Vorträge über die Verwandlung des Altbestandes zum Niedrigenergiehaus.









