(openPR) Die Jungen Liberale aus Karlsruhe-Stadt begrüßen die Berufung der türkischstämmigen CDU-Politikerin Aygül Özkan zur Sozialministerin in der CDU/FDP-geführten Landesregierung in Niedersachsen.
"Die Landesregierung setzt somit ein Zeichen an alle Immigranten, insbesondere die jüngeren, dass ein Aufstieg in Deutschland möglich ist", so der Kreisvorsitzende Robert Gänger. Der Kreisvorsitzende unterstützt die in einem SPIEGEL-Interview geäußerte Forderung von Frau Özkan, dass sich die türkischstämmigen Mitbürger stärkeres Interesse an der deutschen Gesellschaft zeigen und sich mit eigenen Ideen einbringen sollten.
Grundsätzlich ist es begrüßenswert, wenn sich andere Gruppen mit ihren eigenen Ideen und Vorstellungen zur kulturellen Weiterentwicklung der deutschen Gesellschaft beitragen. Die Tatsache, dass die Forderung von einer türkischstämmigen Politikerin geäußert wurde, verleiht dieser mehr Authentizität und Nachdruck.
Die derzeitige Diskussion um Frau Özkans Kruzifix-Äußerungen stößt bei den Jungen Liberalen hingegen auf Unmut. Für die Jungen Liberalen ist selbstverständlich, dass ein Klassenzimmer einen weltanschaulich neutralen Raum zum Lernen darstellen soll und daher keinen Platz bietet für religiöse Symbole, ungeachtet deren Verbreitung in der Bevölkerung.
Auch die von der CDU oft argumentierte Reduktion des Kreuzes von einem religiösen Symbol auf ein Symbol der christlichen Leitkultur in Deutschland greift deutlich zu kurz und erklärt nicht, warum das Kreuzin anderen öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel Gerichten bereits entfernt wurde.






