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Priorisierung im Gesundheitswesen - Kampfbegriff oder Realität?

28.04.201009:52 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Priorisierung im Gesundheitswesen - Kampfbegriff oder Realität?
Gespräche zur Gesundheitspolitik
Datum: Do, 6. Mai, 19.00 Uhr
Ort: Bank für Sozialwirtschaft, Oranienburger Str. 13, Berlin-Mitte

Mit:

Prof. Dr. Eckhard Nagel, Professor für Medizinethik und Gesundheitswissenschaften, Universität Bayreuth, Mitglied im Nationalen Ethikrat
Prof. Dr. Christoph Fuchs, Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer
Moderation: Andreas Brandhorst, Referent für Gesundheitspolitik in der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die Priorisierung medizinischer Leistungen ist ein neues Reizwort in der Gesundheitspolitik: Welche Gesundheitsmaßnahmen werden künftig von den Krankenkassen finanziert, wann ist eine Rationierung gerechtfertigt und wer entscheidet darüber? Dass auch im Gesundheitswesen die Ressourcen endlich sind und die Grenzen des gesellschaftlich Finanzierbaren durch den demografischen Wandel und den medizinisch-technischen Fortschritt womöglich näher rücken, ist der Öffentlichkeit unterschwellig bewusst. Doch über das brisante Thema der Priorisierung wird in Deutschland nicht ehrlich geredet. Das wird vor allem von der Ärzteschaft kritisiert, denn tatsächlich finde schon heute eine höchst ungerechte, weil "heimliche Rationierung" in den Arztpraxen und Krankenhäusern statt.

Mit der Debatte um die Priorisierung beginnt die grüne Heinrich-Böll-Stiftung eine neue Reihe zu Fragen der Gesundheitspolitik.

Nächste Termine

16. Juni: Privatisierung im Gesundheitswesen - Irrweg oder Chance?

13. September: Zwischen Ethik und Monetik - Rolle und Geschäftsgebaren der Pharmaindustrie

Fachkontakt:
Michael Stognienko, T 030-28534-241, E E-Mail

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