openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Das Land Berlin zahlt bei der Anschlussförderung drauf

28.04.201009:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die vom Berliner Senat regelmäßig vorgebrachte Behauptung, dass durch die Versagung der Anschlussförderung Einsparungen erzielt werden, erweist sich zunehmend als nicht haltbar. Auf Grundlage des Jahresberichtes für das Jahr 2008 (Drucksache 16/2358) und den Haushaltsansätzen für 2009 ergibt sich bis heute eine Mehrbelastung von 160 Millionen Euro.

Diese Mehrausgaben setzen sich wie folgt zusammen:

Haushaltseinsparungen bei Einstellung der AFÖ 338,3 Mio. €
Mietausgleichszahlungen (Kap.1295; Titel 681 43) - 19,5 Mio. €
Umzugskostenhilfe (Kap. 1295; Titel 863 43) - 2,1 Mio. €
Verwaltungskosten IBB (Kap. 1295; Titel 540 21) anteilig - 1,4 Mio. €
Inanspruchnahme Bürgschaften (Kap. 1510;Titel 871 02) - 474,0 Mio. €

Mehrausgaben gesamt 158,7 Mio. €


Die Details zu diesen Zahlen senden wir Ihnen gerne zu.

Dies sind nur die Beträge die das Land Berlin in seinem Haushalt z.T. offen ausweist. Fol-gende Ausgaben werden in der „Gesamtbilanz“ nicht aufgeführt und kommen dazu (alle Da-ten stammen aus dem Jahresbericht 2008):

Rückzahlungsforderungen an Gesellschaften ohne haftenden Eigentümer auf Grund der vor-läufigen Zahlungen aus dem Verwaltungsverfahren 10,0 Mio. €
Drohverlustrückstellung städt. Wohnungsbaugesellschaften 141,7 Mio. €
Festgestellter Ausfall von Aufwendungsdarlehen 42,3 Mio. €
Wertberichtigungen beim Liegenschaftsfonds für Erbbaugrundstücke 7,5 Mio. €


Damit ist erstmalig bewiesen, dass die vom Berliner Senat versprochene „Haushaltseinspa-rung“ nicht zu halten ist. Und dies in Zeiten, in denen die Neuverschuldung des Landes sich weiter erhöht.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 422769
 1516

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Das Land Berlin zahlt bei der Anschlussförderung drauf“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Interessengemeinschaft der Kapitalanleger im sozialen Wohnungsbau Berlin e.V.

"Einsparungen" bei der Anschlussförderung gehen weiter zurück
"Einsparungen" bei der Anschlussförderung gehen weiter zurück
Nach dem neuesten Bericht (Drucksache 16/3259) vom 01. Juni 2010 wird eine „Einsparung“ für den Zeitraum 2003 bis 2009 von rund 100 Mio. € errechnet. Im vergangen Jahr betrug die „Einsparung“ noch 155 Mio. €. Was ist passiert? Die Bürgschaftsleistungen des Landes Berlin sind explosionsartig ge-stiegen. Hat das Land bis Ende 2008 nach eigenen Angaben 97,8 Mio. € an Bürgschaften ausgegeben, so stieg die Zahlung allein im letzten Jahr um 149,3 Mio. € auf jetzt 247,1 Mio. €. Damit waren die Ausgaben des Jahres 2009 rund 1,5 mal höher als die Bür…
Land Berlin klagt gegen den Bund auf Zahlungen aus Bürgschaften
Land Berlin klagt gegen den Bund auf Zahlungen aus Bürgschaften
Das Land Berlin hat den Bund auf die hälftige Zahlung von Wohnungsbaubürgschaften verklagt. Durch die vom Land Berlin vorgenommene Einstellung der Wohnungsbauförderung werden insgesamt 290 Gesellschaften mit 12.500 Wohnungen insolvent. Für diese Gesellschaften hat das Land Berlin Bürgschaften von fast 900 Mio. € ausgelegt. Diese Bürgschaften sind zur Hälfte vom Bund rückverbürgt. Der Bund verweigert die Zahlung, da das Land Berlin nach Meinung des Bundes den Ausfall und damit den Bürgschaftsfall selbst herbeigeführt hat. Vor dem Landgericht …

Das könnte Sie auch interessieren:

Presseerklärung - Ausstieg aus der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau Berlin
Presseerklärung - Ausstieg aus der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau Berlin
… Berlin nicht gelöst. Wir haben durch Gutachten renommierter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften nachgewiesen, dass das Land Berlin mit seiner Entscheidung des Ausstiegs aus der Anschlussförderung keine Einsparungen erzielt, sondern den Haushalt des Landes zusätzlich belastet. Wir werden unsere Mitglieder, gestützt auf das Rechtsgutachten des Herrn Prof. …
Wegfall der Anschlussförderung und Konsequenmzen für Immobilienfonds
Wegfall der Anschlussförderung und Konsequenmzen für Immobilienfonds
Wegfall der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau Berlin und Konsequenzen für geschlossene Immobilienfonds Der Wegfall der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau von Berlin setzt die Kapitalanleger von den im sozialen Wohnungsbau finanzierenden Fonds unter erheblichen Zugzwang. Zum 31.12.2006 droht die Verjährung aller Ansprüche der rund 15.000 …
Keine Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau Berlin so Bundesverwaltungsgericht Leipzig
Keine Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau Berlin so Bundesverwaltungsgericht Leipzig
… Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat in dem heute verkündeten Urteil in einem "Musterprozess" den Anspruch der Klägerin - einem Wohn-ungsbau- und -verwaltungsunternehmen - auf Anschlussförderung verneit. Das Land Berlin förderte ab 1972 den sozialen Mietwohnungsbau durch die vergabe sogenannter Aufwendungshilfen an Investoren, die durch Eigen-kapital und …
Wende in der Berliner Förderpolitik des sozialen Wohnungsbaus
Wende in der Berliner Förderpolitik des sozialen Wohnungsbaus
… sozialen Wohnungsbaus steht vor einer zweiten entscheidenden Wende. Nachdem 1997 bereits die Neubauförderung eingestellt wurde, steht nun die Entscheidung über die Anschlussförderung der Wohnungsbaujahrgänge 1987-1997 an. Folgt der Senat dem einstimmigen Votum der Expertenkommission zur Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau unter Leitung des Präsidenten …
Bild: Wegfall der Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau - Handlungsoptionen für GeschädigteBild: Wegfall der Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau - Handlungsoptionen für Geschädigte
Wegfall der Anschlussförderung im Sozialen Wohnungsbau - Handlungsoptionen für Geschädigte
… Ablauf von 15 Förderjahren (Förderphase I - „Grundförderung“ -) eine Förderung für weitere 15 Jahre anzuschließen (Förderphase II - „Anschlussförderung“ -). Die Förderung sollte eine ausreichende Wohnungsversorgung aller Bevölkerungsschichten entsprechend den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen ermöglichen und diese namentlich für diejenigen Wohnungssuchenden …
GEHAG deckt die Karten vor dem LG Berlin auf
GEHAG deckt die Karten vor dem LG Berlin auf
… anb 1977 gewährt." Im Prospekt der GEHAG Fonds 15, 17 und 18 liest es sich wie folgt: Nach ablauf des ersten Förderungszeitraumes von 15 jahren ist eine Anschlussförderung gesichert." Schließ laß man im Prospekt des GEHAG Fonds 20: "nach der bisherigen Förderpraxis des Landes Berlin wurde nach ablauf des ersten Förderungszeitraumes von 15 Jahren eine …
Bild: R&W Immobilienfonds 78 GbR: Möglichkeiten der AnlegerBild: R&W Immobilienfonds 78 GbR: Möglichkeiten der Anleger
R&W Immobilienfonds 78 GbR: Möglichkeiten der Anleger
… überprüfen lassen. Fachanwalt Cäsar-Preller sieht durchaus Möglichkeiten auf einen Rückabwicklung des Geschäfts: „Im Verkaufsprospekt hieß es, dass auch nach 2009 von einer Anschlussförderung auszugehen sei. Allerdings war schon bekannt, dass der Senat des Landes Berlin eine solche Anschlussförderung noch überprüfen und gegebenenfalls zu einer Neuregelung …
Neue Klagewelle gegen das Land Berlin wegen Anschlußförderung
Neue Klagewelle gegen das Land Berlin wegen Anschlußförderung
… Fonds nach Untersuchung der Anwaltskanzlei HOGAN & HARTSON RAUE Berlin zivilrechliche Ansprüche gegenüber dem Land Berlin, der Investitionsbank Berlin (IBB) wegen der Versagung der Anschlussförderung bestehen und wegen der Verjährung bis zum 31.12.2006 geltend gemacht werden müssen. Die Kapitalanleger in den 3 Fonds der Herr Gruppe habe nur kurz …
"Einsparungen" bei der Anschlussförderung gehen weiter zurück
"Einsparungen" bei der Anschlussförderung gehen weiter zurück
… Problembereich, den auch die Expertenkommission nicht erkannt hat, sind die Erbbaugrundstücke auf denen Sozialwohnungen errichtet wurden. Bei knapp 100 Grundstücken mit Erbbaurecht gibt es keine Anschlussförderung. Da der Erbbauzins nicht insolvenzfest ist, braucht ein Erwerber diesen Zins nicht zu zahlen. Nach den Berechnungen des Senats verliert das Land pro …
Landgericht Berlin: Kein Schadensersatz bei Wegfall der Anschlußförderung
Landgericht Berlin: Kein Schadensersatz bei Wegfall der Anschlußförderung
Landgericht Berlin - Kein Schadensersatz wegen Einstellung der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau (mitgeteilt von LG Berlin, Pressemitteilung Nr. PM 39/2007 vom 24.05.2007) Die Zivilkammer 21 des Landgerichts Berlin wies am 24.5.2007 die Klagen verschiedener Immobilienfonds gegen die Investitionsbank Berlin und das Land Berlin ab. Die Kläger …
Sie lesen gerade: Das Land Berlin zahlt bei der Anschlussförderung drauf