(openPR) Die vom Berliner Senat regelmäßig vorgebrachte Behauptung, dass durch die Versagung der Anschlussförderung Einsparungen erzielt werden, erweist sich zunehmend als nicht haltbar. Auf Grundlage des Jahresberichtes für das Jahr 2008 (Drucksache 16/2358) und den Haushaltsansätzen für 2009 ergibt sich bis heute eine Mehrbelastung von 160 Millionen Euro.
Diese Mehrausgaben setzen sich wie folgt zusammen:
Haushaltseinsparungen bei Einstellung der AFÖ 338,3 Mio. €
Mietausgleichszahlungen (Kap.1295; Titel 681 43) - 19,5 Mio. €
Umzugskostenhilfe (Kap. 1295; Titel 863 43) - 2,1 Mio. €
Verwaltungskosten IBB (Kap. 1295; Titel 540 21) anteilig - 1,4 Mio. €
Inanspruchnahme Bürgschaften (Kap. 1510;Titel 871 02) - 474,0 Mio. €
Mehrausgaben gesamt 158,7 Mio. €
Die Details zu diesen Zahlen senden wir Ihnen gerne zu.
Dies sind nur die Beträge die das Land Berlin in seinem Haushalt z.T. offen ausweist. Fol-gende Ausgaben werden in der „Gesamtbilanz“ nicht aufgeführt und kommen dazu (alle Da-ten stammen aus dem Jahresbericht 2008):
Rückzahlungsforderungen an Gesellschaften ohne haftenden Eigentümer auf Grund der vor-läufigen Zahlungen aus dem Verwaltungsverfahren 10,0 Mio. €
Drohverlustrückstellung städt. Wohnungsbaugesellschaften 141,7 Mio. €
Festgestellter Ausfall von Aufwendungsdarlehen 42,3 Mio. €
Wertberichtigungen beim Liegenschaftsfonds für Erbbaugrundstücke 7,5 Mio. €
Damit ist erstmalig bewiesen, dass die vom Berliner Senat versprochene „Haushaltseinspa-rung“ nicht zu halten ist. Und dies in Zeiten, in denen die Neuverschuldung des Landes sich weiter erhöht.




